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Rastplätze der Kraniche im Oberen Rhinluch

Vogelbeobachtungen im Oberen Rhinluch

Das Rhinluch wie auch das Havelländische Luch ist seit Jahren ein fester Garant für Vogelbeobachtungen. Es ist beachtenswert, dass die Zahl der in diesen Gebieten rastenden Kraniche und Gänse in den letzten zwei Jahrzehnten stetig zu nahm. Dieses Phänomen wird als Ausdruck der sich stabilisierenden Kranich- und Gänsepopulationen in Mittel- und Osteuropa gewertet.

Rastplätze der Kraniche

aktuelle Zahlen 2018 (Schlafplätze)

DatumRhinluchHavelluchGesamt
16.10.2018 74.440 min. 1.320 min. 75.760
09.10.2018 40.140 1.860 min. 42.000
02.10.2018 49.840 min. 1.590 min. 51.430
25.09.2018 16.340 min. 1.240 min. 17.580

Das Obere Rhinluch entwickelte seit den 1980er Jahren zum wahrscheinlich größten Rastplatz des Kranichs auf seiner westlichen Zugroute. Dieses attraktive Naturschauspiel ist seit Jahren ein Besuchermagnet.

© LfU, RhinluchDas Obere Rhinluch erstreckt sich unmittelbar vor den Toren Berlins, nur 60 Kilometer nordwestlich des Berliner Stadtzentrums, auf einer Fläche von zirka 15.000 Hektar. Noch in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ein Niedermoorgebiet mit überwiegend naturnahen Charakter - so bestimmt heute das extensiv genutzte, tiefgreifend entwässerte Grünland den Gebietscharakter. Kolbenenten, Rothals- und Zwergtaucher, Rohrweihe und Bartmeise prägen heute das Brutgebiet an den Linumer Teichen. Die vor Ort agierenden Naturschützer organisieren verschiedene Maßnahmen im Rahmen eines komplexen Rastplatzmanagements, zum Beispiel Ablenkfütterungen, Wegemarkierungen für die Besucherlenkung, Besucherinformationen über Landschaftswacht, Ausbau einer Infrastruktur für Naturbeobachter.

Übersicht


Weitere Informationen

  • Agena e.V.
    Die Arbeitsgemeinschaft Natur- und Artenschutz e.V. wurde 1996 gegründet. Sie versteht sich als Interessengemeinschaft und Dachorganisation verschiedener Träger von Natur- und Artenschutzprojekten, die seit Beginn der 1990er Jahre von der Naturschutzstation Niederbarnim und seit Juli 2000 von der Naturschutzstation Rhinluch initiiert wurden.

Beobachtungspunkte

Drei Beobachtungstürme wurden im Gebiet errichtet, die das besondere Naturerlebnis ermöglichen.


Kontakt:

Landesamt für Umwelt
Abteilung Naturschutz
Referat N3
Grundlagen Natura 2000, Arten- u. Biotopschutz
Naturschutzstation Rhinluch
Norbert Schneeweiss
Tel.: 033922/ 90255
E-Mail an: Norbert Schneeweiss