Gemeine Keiljungfer (Gomphus vulgatissimus)

Die zur Unterordnung der Großlibellen (Anisoptera) gehörende und heute vielerorts vom Aussterben bedrohte Gemeine Keiljungfer kommt in Kleinasien und Europa vor. Ihr Lebensraum sind intakte Bach- und Flussläufe (wie z.B. im Naturpark Märkische Schweiz der Stobber), Flussauen, kleine Fließgewässer, Seen und deren Brandungsufer sowie Wiesen.

Die Keiljungfer ist ca. 45 bis 50 Millimeter lang. Der lange, stabförmig geformte Hinterleib ist gelbschwarz gestreift. Die zwei netzartig geäderten Flügelpaare haben eine Spannweite von 6 bis 7 Zentimeter. Ihr Flug ist lautlos, präzise und schnell. Die großen Komplexaugen können weit voneinander getrennt sehen. Kleine Insekten, Fliegen und Stechmücken bilden die Nahrung der Keiljungfer.

Zur Fortpflanzung legt die Keiljungfer ihre Eier direkt ins freie sauerstoffreiche Wasser. Die Larven graben sich im Sandboden der Gewässer ein und schlüpfen nach ca. 3 bis 5 Wochen. Die volle Entwicklung der Keiljungfer ist jedoch erst nach 3 bis 5 Jahren abgeschlossen.

Letzte Aktualisierung: 13.02.2013