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EU-Life-Projekt "Binnensalzstellen Brandenburgs"

Projektgebiet Havelland

Sowohl in den Moor-Niederungen des Havelländischen Luches als auch in dem von Seen und langsam fließenden Flüssen geprägten Raum der Mittleren Havel waren seit langem zahlreiche Salzstellen bekannt. Sie wurden vor allem durch die grundlegenden Meliorationen im 20. Jahrhundert sehr stark beeinträchtigt.

Großflächige Vorkommen von Salzvegetation sind deshalb nur am Rietzer und Netzener See erhalten geblieben. Die Salzstelle Trechwitz am Nordufer des Netzener Sees war bis in die 1960er Jahre die artenreichste Salzstelle in Brandenburg, mit Massenvorkommen der Strand-Aster (Aster tripolium).

Sie ist heute am Netzener See verschwunden und tritt nur noch im Jeseriger Bruch, nördlich des Rietzer Sees in größerer Anzahl auf.

An den Ufern des Beetzsees und des Großen Plessower Sees sowie in den kleineren vermoorten Niederungen bei Ketzür (Todtlaake) und in der Ortslage Glindow liegen kleinere Salzwiesen, meist sind dies extensiv beweidete bzw. gemähte wechselfeuchte bis nasse Ausbildungen der Pfeifengraswiesen mit deutlichem Salzeinfluss.

Die Wiedereinrichtung von Salzwiesen auf verschilften Standorten erforderte die Stabilisierung des Wasserhaushalts im SPA (Special Protection Area) "Rietzer See" sowie eine besondere Berücksichtigung des Vogelschutzes und der Anforderungen der EU-Vogelschutzrichtlinie.

Letzte Aktualisierung: 08.07.2013

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Kontakt:

Landesamt für Umwelt
Abteilung
Referat N3 - Natura 2000,
Arten- u. Biotopschutz
Andreas Herrmann
Tel.: 033201/ 442-221
E-Mail an: Andreas Herrmann