EU-Life-Projekt "Binnensalzstellen Brandenburgs"

Strand-Aster

Gesetzlicher Schutz

-

Gefährdung (Rote Liste)
In Deutschland: -
In Brandenburg: Vom Aussterben bedroht (Stufe 1)

Beschreibung
Die 15 - 60 cm hohe, meist nur zweijährige Staude gehört zu der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Sie hat lineal-lanzettliche, fast kahle, fleischige Blätter. Im August/September erscheinen ihre zahlreichen zartlila Blüten. Die Samen, die an buschigen "Fallschirmen" (Pappus) hängen, sehen sehr malerisch aus, wenn sie vom Wind verweht werden.

Lebensraum und Verbreitung
Die Strand-Aster ist eine echte Salzpflanze (Halophyt), die nur auf salzhaltigen feuchten Böden, insbesondere an den Küsten Europas, Asiens und Nordafrikas vorkommt. Im Projektgebiet finden wir sie vereinzelt in den Luchwiesen bei Philadelphia (Naturpark Dahme-Heideseen). Eine größere Population hat sich nur im Naturschutzgebiet "Rietzer See" / Havelland halten können.

Besonderheiten
Ihren Standortvorteil auf den teilweise stark salzigen Böden erzielt die Strand-Aster durch verschiedene Vorkehrungen. Ihre fleischigen (sukkulenten) Blätter können Wasser speichern, wodurch die Salzkonzentration in den Blättern abnimmt. Zudem kann sie das Salz in ihre ältesten Blätter transportieren, die sie dann abwirft. Übrigens war die Strandaster in Holland auch als spinatartiges Gemüse bekannt.

Letzte Aktualisierung: 08.07.2013

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Kontakt:

Landesamt für Umwelt
Abteilung
Referat N3 - Natura 2000,
Arten- u. Biotopschutz
Andreas Herrmann
Tel.: 033201/ 442-221
E-Mail an: Andreas Herrmann