EU-Life-Projekt "Binnensalzstellen Brandenburgs"

Strand-Dreizack (Triglochin maritimum)

Gesetzlicher Schutz
-

Gefährdung (Rote Liste)
In Deutschland: Gefährdet (Stufe 3)
In Brandenburg: Gefährdet (Stufe 3)

Beschreibung
Der Stängel des 10-60 cm hohen Strand-Dreizacks ist blattlos, die dickfleischigen dunkelgrünen Grundblätter sind schmal und grasartig - sie gleichen eher denen einer Binse, während der Blütenstand, der von Mai bis August in Form einer dichten Rispe erscheint, leicht mit dem eines Wegerichs verwechselt wird. Der Dreizack breitet sich durch Samen, sowie auch durch Ausläufer aus. Auf genügend feuchten und salzigen Standorten bildet er oft große Bestände.

Lebensraum und Verbreitung
Der Strand-Dreizack zeigt einen hohen Salzgehalt an. Er kommt weltweit auf nassen Salzwiesen an den Meeresküsten der gemäßigten Klimazonen vor. Im Binnenland ist er selten, findet sich jedoch in sämtlichen Teilgebieten des Projektes, wo er z. T. große Bestände bildet.

Besonderheiten
Der Strand-Dreizack verströmt, wenn man ihn zerreibt, einen charakteristischen würzigen Geruch. Der Geschmack seiner Blätter erinnert an frischen Koriander. Früher wurde er zur Sodagewinnung genutzt und teilweise an den Küsten auch als Gemüse gegessen. Seinen Namen verdankt er den Samen, die in drei doppelsamige Teilfrüchte zerfallen.

Letzte Aktualisierung: 08.07.2013

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Kontakt:

Landesamt für Umwelt
Abteilung
Referat N3 - Natura 2000,
Arten- u. Biotopschutz
Andreas Herrmann
Tel.: 033201/ 442-221
E-Mail an: Andreas Herrmann