MLUL

Aufgaben

Fachübergreifende Themen

Presse und Öffentlichkeitsarbeit

Verwaltung und Service

Klimawandel - was ist das?

Globale Erderwärmung

Globale Erderwärmung ist menschengemacht. Durch vermehrten Ausstoß von Treibhausgasen, wie CO2 (zum Beispiel durch die Verbrennung fossiler Rohstoffe oder Tierhaltung) ist der Treibhausgaseffekt erhöht, sodass immer mehr Kohlendioxid in der Atmosphäre bleibt, Das erwärmt wiederum das Klima der Erde auf lange Sicht. Dadurch steigt die Durchschnittstemperatur, was zur Folge hat, dass Gletscher schmelzen, der Meeresspiegel ansteigt und Extremwetterereignisse zunehmen. Hierbei ist auf den Unterschied zwischen Wetter und Klima hinzuweisen. Nur weil es einen nicht allzu langen und heißen Sommer gab, heißt das nicht automatisch, dass das Klima nicht wärmer wird. Die wissenschaftlichen Vorhersagen beziehen sich auf einen großen Zeitraum in der Zukunft, meistens für das Jahr 2050 oder 2100. Dabei ist man sich über den Verlauf des Temperaturanstieges unsicher. Ob er nun linear verläuft oder nicht, ist schwer zu beweisen. Der Temperaturanstieg an sich wird allerdings nicht in Frage gestellt von den Wissenschaftlern (IPCC- Bericht oder PIK Report).

Folgen des Klimawandels in Brandenburg

Voraussichtliche Folgen für Brandenburg sind das Ansteigen der Durchschnittstemperatur um mindestens 1 °C bis zum Jahr 2050. Im Winter können es durchschnittlich bis zu 4 °C wärmer werden. Die Durchschnittsniederschlagsmenge wird zwar in etwa gleich bleiben, aber der Niederschlag wird zunehmend im Winter fallen und weniger im Sommer. Da der Boden das Wasser nicht mehr so gut aufnehmen kann, sinkt der Grundwasserspiegel, was wiederum die Landwirtschaft und die Trinkwasserversorgung stark beeinflussen wird. Auch extreme Wettersituationen wie Überflutungen durch starken Niederschlag, Orkanböen oder Hitzewellen werden vermehrt auftreten.

Klimapolitik

Auf internationaler Ebene sind sich die Staaten einig, dass sie zusammen kooperieren müssen, um gegen die globale Erwärmung anzugehen. Dazu haben sich Vertreter und Vertreterinnen erstmals 1992 auf die UN Klimarahmenkonvention geeinigt. Auf den darauffolgenden jährlichen Konferenzen hat man 1997 das Kyoto-Protokoll verabschiedet, in dem sich die Industriestaaten erstmals rechtsverbindlich verpflichteten, ihre Treibhausgasemissionen zu verringern. Dieses bisher wichtigste Instrument der Internationalen Klimapolitik wird 2020 ablaufen. Dann erhofft man sich ein Abkommen, in dem auch Schwellen- und Entwicklungsländer partizipieren. Dieses Abkommen soll auf der COP 21 in Paris Ende 2015 beschlossen werden. EU: 20-20-20 Deutschlands Ziele zum Klimaschutz sind sehr ambitioniert; mit der Energiewende will Deutschland es schaffen, 80-95 Prozent der Treibhausgasemissionen gegenüber 1990 einzusparen.

Letzte Aktualisierung: 02.02.2018

Übersicht


Weitere Informationen


Kontakt:

Landesamt für Umwelt
Abteilung Technischer Umweltschutz 1
Referat T 14 - Klimaschutz,
Luftqualität, Nachhaltigkeit
Carsten Linke
Tel.: 033201/ 442-322
E-Mail: Carsten Linke