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Nutztierschäden Land Brandenburg

Grafik: Gerissene Nutztiere, bei denen der Wolf als Verursacher  nachgewiesen oder nicht usgeschlossen werden kann Land Brandenburg 2007-2019 (© Landesamt für Umwelt Brandenburg)Neues Fenster: Bild vergrößernNutztierrisse im Land Brandenburg 2007-2019 Seit der Etablierung von territorialen Wölfen in Brandenburg sind landesweit 551 Schadensfälle an Nutztieren registriert worden, bei denen ein Wolf als Verursacher ermittelt oder zumindest als Verursacher nicht ausgeschlossen werden konnte. In den Anfangsjahren der Wolfsverbreitung in Brandenburg (2007 bis 2015) sind jährlich bei im Durchschnitt 17 Vorfällen rund 64 Nutztiere zu Schaden gekommen.

Diagramm: Todesursachen von Nutztieren, die als Wolfsrisse gemeldet wurden 2007-2019 (© Landesamt für Umwelt Brandenburg)Neues Fenster: Bild vergrößernTodesursachen von Nutztieren, die als Wolfsrisse gemeldet wurden 2007-2019 Im Jahr 2016 sind bei 90 Vorfällen 247 Nutztiere und im Jahr 2017 bei 115 Vorfällen 394 Nutztiere geschädigt worden. Im Jahr 2018 sind bei 153 Vorfällen 401 Nutztiere geschädigt worden. Im ersten Quartal 2019 sind 65 Vorfälle gemeldet worden, wobei in 37 Fällen ein Wolf als Verursacher wahrscheinlich bzw. nicht auszuschließen ist.

Im Zeitraum 2017 bis Ende 2018 stieg der Wolfsbestand von einem bestätigten Vorkommen im Jahr 2006/07 auf 39 bestätigte Vorkommen. Diagramm: Beihilfen des Landesamtes für Umwelt zur Entschädigung von gerissenen Nutztieren 2007-2019 (© Landesamt für Umwelt)Neues Fenster: Bild vergrößernBeihilfen des Landesamtes für Umwelt zur Entschädigung von gerissenen Nutztieren 2007-2019 Pro Jahr schwank die Zahl der getöteten Nutztiere zwischen 3 und 14 Nutztieren pro bestätigtem Wolfsvorkommen.

Im Jahr 2015 wurde erstmals an einem Kadaver eines Robustpferdefohlens Verletzungen gefunden, bei denen der Wolf als Verursacher nicht auszuschließen ist. Ein zweiter Fall mit einem getöteten Fohlen ereignete sich im März 2017, ein dritter Fall im April 2018. In den Jahren 2016 und 2017 ist es jeweils zu einem Übergriff auf Alpakas gekommen.

Von allen gemeldeten Vorfällen können allerdings nur 58 Prozent der Kategorie „Wolf/ Wolf nicht auszuschließen“ zugeordnet werden.

Die in den einzelnen Jahren an die betroffenen Tierhalter/Innen als Beihilfe des Landes Brandenburg ausgezahlten Summen sind der nachfolgenden Abbildung zu entnehmen. Bis einschließlich 31.03.2019 wurden 292.650,16 Euro an geschädigte Tierhalter ausgezahlt.

  • Alle Grafiken stehen auch zum Download (PDF-Datei 169 KB) bereit.

Stand: 31.03.2019. Die nächste Berichterstattung erfolgt zum Stand 30.06.2019.

Ansprechpartner für die landesweite Koordinierung von Schadensmanagement und Prävention/Tierhalterberatung:

Katrin Todt
Landesamt für Umwelt (LfU)
Müllroser Chaussee 50

15236 Frankfurt (Oder)
Telefon: 0335 5603261
Mobil:    0152 22962604
Katrin.Todt@LfU.Brandenburg.de

Mehr Informationen zum Wolf in Brandenburg unter:
https://lfu.brandenburg.de/info/wolf

Letzte Aktualisierung: 10.04.2019

Zentrale Schadenshotline

Zentrale Schadenshotline für Tierhalter bei Übergriffen durch den Wolf:
Telefon: 0172/ 5641700

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