Beweissicherung

Bei Deichbaumaßnahmen handelt es sich zum überwiegenden Teil um Erdbaumaßnahmen. Dabei müssen oft sehr große Mengen an Erdstoffen, Sand- und Kiesmaterial transportiert werden. Wenn der Antransport über Schiffe nicht möglich ist, kommt nur noch der Landtransport in Frage. Dabei werden Straßen genutzt, die zwischen dem Einbauort (Baustelle) und der nächsten geeigneten und verfügbaren Kiesgrube liegen. Um mögliche Schäden an Straßen und Gebäuden, die durch die Transporte auftreten können, zu dokumentieren, wird eine sogenannte Beweissicherung durchgeführt.

Durch das Einbringen von Spundwänden, das Verdichten von Sandschichten und ähnlichem kann es zu Erschütterungen kommen, die Schäden an benachbarter Bausubstanz verursachen können. Auch für solche Arbeitsschritte wird eine Beweissicherung durchgeführt.

Dabei werden im Vorfeld der Baumaßnahme Fotos und Dokumentationen von Zufahrtsstraßen und baulichen Einrichtungen (Häuser, Mauern, Schuppen, ) angefertigt und mit dem Zustand nach Abschluss der Baumaßnahme verglichen. Aufgetretene Schäden werden dann durch den Vorhabensträger beseitigt oder entschädigt.

Letzte Aktualisierung: 22.03.2019

Kontakt:

Landesamt für Umwelt
Abteilung Wasserwirtschaft 2
Referat W 21 - Hochwasserschutz,
Investiver Wasserbau
Marco Oelze
Tel.: 033201/ 442-276
E-Mail an: Marko Oelze