Interreg Europe Projekt "COCOON"

Neues Fenster: Bild vergrößernEuropaweit gibt es mehr als 500.000 Standorte, auf denen gezielt Abfälle abgelagert worden sind. Die meisten der Ablagerungen entstanden, bevor es einschlägige Verordnungen für umweltschutztechnische Anforderungen an den Bau von Deponien gab. Deponien und Altablagerungen können einerseits als potentielle Gefahr für die Umwelt, anderseits als abbaubare Ressource (Deponiegas, wiederverwertbare Abfälle) angesehen werden. Zum Schutze der Umwelt werden in Deutschland seit Jahren Altablagerungen gesichert und rekultiviert und der Neubau, der Betrieb und die Stilllegung von Deponien nur unter Einhaltung umwelttechnischer Standards zugelassen. Das Management von Deponieneubau, Deponiebetrieb und Deponierekultivierung ist europaweit von Mitgliedstaat zu Mitgliedstaat unterschiedlich.

Neues Fenster: Bild vergrößernDas Interreg Projekt "COCOON" soll den Informationsaustausch zum Thema Deponiemanagement zwischen den Mitgliedstaaten fördern, die Übertragung der guten fachlichen Praxis des Deponiemanagements  ermöglichen und eine Verbesserung des Deponiemanagements durch darauf ausgerichtete politische Entscheidungen herbeiführen. Am COCOON Projekt beteiligen sich insgesamt 8 Partner aus sechs Mitgliedstaaten der EU: Belgien, Deutschland, Malta, Niederlande, Spanien, Zypern.

Zum Projektauftrag gehören:

  • die Durchführung Partnertreffen, die zum Erfahrungsaustausch und für Exkursionen genutzt werden
  • die Erarbeitung eines Statusberichtes zur Situation des Deponiewesens und der Abfallwirtschaft in den Partnerregionen („mapping report“)
  • die Präsentation von Beispielen der guten fachlichen Praxis des Deponiebaus und –managements ("good practice examples")
  • die Aufstellung eines Plans, wie Erfahrungen und gute Praxisbeispiele aus anderen Partnerregionen im eigenen Bereich umgesetzt werden sollen ("action plan")

Über den bisherigen Verlauf und die Ergebnisse können Sie sich unter www.interregeurope.eu/cocoon informieren.

Letzte Aktualisierung: 30.09.2019

Kontakt

Landesamt für Umwelt
Abteilung Technischer Umweltschutz 1
Referat T16
Dr. Stefan Abel
Tel.: +49 33201 442-478
E-Mail: stefan.abel@lfu.brandenburg.de