Naturpark Dahme-Heideseen sucht den Honig des Jahres
- Erschienen am - PresemitteilungAuf Initiative des Naturparks Dahme-Heideseen startet erstmals der Wettbewerb um den Naturpark-Honig des Jahres 2026. Honige für den Wettbewerb können bis zum 31. August eingereicht werden.
Der Naturpark Dahme-Heideseen setzt sich für die Bewahrung einer einzigartigen Natur- und Kulturlandschaft ein. Er besteht zu 95 Prozent aus Landschaftsschutz- und Naturschutzgebieten. Etwa 60 Prozent der landwirtschaftlichen Flächen werden ökologisch bewirtschaftet. So bieten sowohl die Natur- wie auch die Kulturlandschaften des Naturparks in ihrer Vielfalt den Honigbienen das ganze Jahr über ein reichhaltiges Nahrungsangebot. Und das schmeckt man! Naturpark-Honig ist ein Geschmacks-Abdruck der vielfältigen Lebensräume der Region.
Nach dem Vorbild des Naturpark Barnim startet der Naturpark Dahme-Heideseen nun einen Wettbewerb um den besten Naturpark-Honig. Alle eingereichten Honige werden im ersten Schritt einer Vollanalyse (Sinnenprüfung, Wassergehalt, Invertase, Pollenanalyse, Zuckerspektrum) im Honiglabor des Länderinstituts für Bienenkunde Hohen-Neuendorf unterzogen. Im zweiten Schritt wird aus allen Honigen, die den Kriterien des Deutschen Imkerbundes e. V. (D.I.B.) entsprechen, bei einer Verkostung durch eine unabhängige Jury der „Naturpark-Honig des Jahres“ ermittelt. Der Gewinner-Honig wird schließlich im Dezember auf dem Weihnachtsmarkt auf der Burg Storkow mit einer Urkunde und einem Wanderpokal geehrt.
Teilnahmebedingungen:
- Der Honig muss von Bienen stammen, die im Naturpark Dahme-Heideseen stehen, und im Wettbewerbsjahr produziert worden sein.
- Jede Imkerin/Jeder Imker darf nur einen Honig zum Wettbewerb einreichen.• Die Teilnehmenden werden gebeten, einige kurze Angaben zu ihrem Honig zu machen: Ort des Bienenstandes, Abfülldatum.
- Die Teilnehmenden werden gebeten, einige kurze Angaben zu ihrer Imkerei zu machen: Name und Anschrift, Beutenform, Bienenrasse, Anzahl der Wirtschaftsvölker. Falls zutreffend: Hin-weise zu Tierwohl/artgerechter Imkerei, Beiträge zur Unterstützung der biologischen Vielfalt.
- Es wird um die Abgabe von drei Gläsern gebeten: Zwei 250 Gramm-Neutralgläser mit PE-De-ckel ohne Etikett (für die Honiganalyse und die Verkostung) und ein Glas in der Aufmachung, wie es die Imkerin/der Imker in den Verkehr brächte (für die Öffentlichkeitsarbeit). Die drei Honiggläser können in der Naturparkverwaltung (Arnold-Breithor-Str. 8, 15754 Heidesee OT Prieros) abgegeben werden.
- Teilnahmeschluss ist der 31. August 2026.
Ansprechpartnerin ist Sarah Mamerow von der Verwaltung des Naturparks Dahme-Heideseen. Telefon: 033768 / 969-13, E-Mail: sarah.mamerow@lfu.brandenburg.de.
Hintergrundinformationen zum Naturpark Dahme-Heideseen
Der Naturpark Dahme-Heideseen gehört neben zehn weiteren Naturparken, einem Nationalpark, drei Biosphärenreservaten und einem Wildnisgebiet zu den 16 Brandenburger Naturlandschaf-ten. Mehr als 100 Seen und eine faszinierende Waldlandschaft geben dem knapp 600 Quadratki-lometer großen Gebiet seinen besonderen Charakter. Den „Vornamen” erhielt der Naturpark durch die Dahme, einen Fluss, der ihn von Süd nach Nord durchfließt. Der „Nachname“ spielt auf den Reichtum an Stillgewässern im Naturpark an. Extreme Feucht- und Trockenstandorte liegen meist sehr nah beieinander und zeigen ein faszinierendes Spiel aus Sand und Wasser. Besonderen Schutz genießen ein Vogelschutzgebiet und die 30 FFH-Gebiete (Fauna-Flora-Habitat-Gebiete) im Naturpark.
Weitere Informationen auf www.dahme-heideseen-naturpark.de
