Moore und Moorschutz

Eine typische Pflanze im Kalkmoor ist der gelb blühende Wasserschlauch. Die gelbe Blüte des Mittleren Wasserschlauchs ähnelt auf dem ersten Blick einer Orchidee, gehört aber zur Gattung der fleischfressenden Pflanzen.
© Dr. Lukas Landgraf/Landesamt für Umwelt
Eine typische Pflanze im Kalkmoor ist der gelb blühende Wasserschlauch. Die gelbe Blüte des Mittleren Wasserschlauchs ähnelt auf dem ersten Blick einer Orchidee, gehört aber zur Gattung der fleischfressenden Pflanzen.
© Dr. Lukas Landgraf/Landesamt für Umwelt

Moore entstehen bei Wassersättigung durch die Bildung von Torf und Seeablagerungen. Moorlandschaften sind typisch für das Land Brandenburg und durch Entwässerung und Klimawandel bedroht. Da nasse Moore Wasser speichern, Nährstoffe filtern und so Gewässer schützen, entwässerte Moore jedoch permanent an Substanz verlieren und das Klima beeinträchtigen, gilt dem Schutz der Moore eine besondere Aufmerksamkeit.

Moore sind wassergeprägte Lebensräume, die Torf bilden oder zumindest eine oberflächige Torfverbreitung aufweisen. In Deutschland bezeichnet man Gebiete mit Böden, deren Torfauflage mindestens 30 Zentimeter beträgt, als Moor. Der Torf enthält einen Mindestanteil von 30 Prozent an organischer Substanz.

Im Hinblick auf den Klimaschutz werden intakte und wiederhergestellte Moore immer wichtiger. Moore erfüllen wichtige Funktionen als Lebensraum für viele Arten von Tieren und Pflanzen, als Wasser- und Nährstoffspeicher oder als Archiv der Landschaftsgeschichte seit der letzten Eiszeit.

Moorschutz gewinnt auch als Daseinsvorsorge für den Menschen seit Anfang der 1990er Jahre immer mehr an Bedeutung. Die Entwässerung und Nutzung der Moore hat negative Folgen für den Naturhaushalt, die den Menschen nicht gleichgültig lassen dürfen. Dazu gehören neben der Nährstoffbelastung unserer Gewässer, die Zunahme des Hochwasserrisikos, der Bodenverlust, die Minderung von Bodenfruchtbarkeit und die Zunahme von Wechselnässe auch die Verstärkung des Klimawandels.

Moore entstehen bei Wassersättigung durch die Bildung von Torf und Seeablagerungen. Moorlandschaften sind typisch für das Land Brandenburg und durch Entwässerung und Klimawandel bedroht. Da nasse Moore Wasser speichern, Nährstoffe filtern und so Gewässer schützen, entwässerte Moore jedoch permanent an Substanz verlieren und das Klima beeinträchtigen, gilt dem Schutz der Moore eine besondere Aufmerksamkeit.

Moore sind wassergeprägte Lebensräume, die Torf bilden oder zumindest eine oberflächige Torfverbreitung aufweisen. In Deutschland bezeichnet man Gebiete mit Böden, deren Torfauflage mindestens 30 Zentimeter beträgt, als Moor. Der Torf enthält einen Mindestanteil von 30 Prozent an organischer Substanz.

Im Hinblick auf den Klimaschutz werden intakte und wiederhergestellte Moore immer wichtiger. Moore erfüllen wichtige Funktionen als Lebensraum für viele Arten von Tieren und Pflanzen, als Wasser- und Nährstoffspeicher oder als Archiv der Landschaftsgeschichte seit der letzten Eiszeit.

Moorschutz gewinnt auch als Daseinsvorsorge für den Menschen seit Anfang der 1990er Jahre immer mehr an Bedeutung. Die Entwässerung und Nutzung der Moore hat negative Folgen für den Naturhaushalt, die den Menschen nicht gleichgültig lassen dürfen. Dazu gehören neben der Nährstoffbelastung unserer Gewässer, die Zunahme des Hochwasserrisikos, der Bodenverlust, die Minderung von Bodenfruchtbarkeit und die Zunahme von Wechselnässe auch die Verstärkung des Klimawandels.

  • Literatur
    • Luthardt, V. & Zeitz, J. (2014): Moore in Brandenburg und Berlin, Verlag Natur & Text: 384 S. Regionale Gesamtübersicht mit vielen verschiedenen Themen.
    • Succow, M. & Joosten, H. (2001): Landschaftsökologische Moorkunde, Schweizerbart`sche Verlagsbuchhandlung Stuttgart: 622 S.
    • Succow, M. & Jeschke L. (1990): Moore in der Landschaft, Verlag Harri Deutsch Thun, Frankfurt (Main): 268 S.
    • Göttlich, K. (1990). Moor- und Torfkunde. Schweitzerbart'sche Verlagsbuchhandlung: 529 S.
    • Luthardt, V. & Zeitz, J. (2014): Moore in Brandenburg und Berlin, Verlag Natur & Text: 384 S. Regionale Gesamtübersicht mit vielen verschiedenen Themen.
    • Succow, M. & Joosten, H. (2001): Landschaftsökologische Moorkunde, Schweizerbart`sche Verlagsbuchhandlung Stuttgart: 622 S.
    • Succow, M. & Jeschke L. (1990): Moore in der Landschaft, Verlag Harri Deutsch Thun, Frankfurt (Main): 268 S.
    • Göttlich, K. (1990). Moor- und Torfkunde. Schweitzerbart'sche Verlagsbuchhandlung: 529 S.