Ökofilmtour in Bad Wilsnack: Dokumentarfilme zum ökologischen Gärtnern
- Erschienen am - PresemitteilungDas Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe – Brandenburg lädt am Mittwoch, dem 4. März, um 19 Uhr zur Vorführung der Dokumentarfilme „Marias Garten – Ein ökologisches Paradies auf Märkischem Sand“ und „Wildes Essen vom Straßenrand“ ein. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Brandenburger Ökofilmtour in der Karthanehalle, Mühlenstraße 23, in Bad Wilsnack statt. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Stadtbibliothek Bad Wilsnack statt.
In „Marias Garten“ begleitet der Film die bildende Künstlerin Maria Giménez, die ohne landwirtschaftliche Vorkenntnisse vor einigen Jahren einen radikalen Neuanfang wagte. Sie übernahm 300 Hektar Brandenburger Ackerland und gründete „Wilmars Gärten“. Mit Mut, Idealismus und Experimentierfreude verwandelte sie das karge Land in einen blühenden Bio-Garten. Heute sind ihre Produkte auf Berliner Märkten und in Sternerestaurants gefragt – ihr Stand gilt mittlerweile als regelrechtes Kunstwerk. „Wilmars Gärten“ zieht Gärtnerinnen und Gärtner aus aller Welt an und steht für einen Idealismus, der ansteckt. Und für Maria ist dieser Weg noch lange nicht zu Ende
Im Film „Wildes Essen vom Straßenrand“ zeigt der ehemalige Spitzenkoch Christian Amys, wie man in seiner Heimatstadt Brighton wilde Kräuter und Gemüse – von Fenchel über Bärenklau bis hin zu Löwenzahnköpfen – sammelt und daraus köstliche Gerichte zubereitet. Heute versorgt er auch Restaurants und Bars mit seinen Fundstücken. In Berlin sammelt Alexis Goertz wildes Gemüse und konserviert es durch Fermentierung zu besonderen Leckereien wie Bärlauch-Kimchi oder Giersch-Sauerkraut. Mit Kräuterwanderungen zeigt sie, wie man die urbane Natur entdeckt, essbare Pflanzen erkennt und die Vielfalt der Stadt nachhaltig nutzt.
Nach der etwa einstündigen Filmvorführung folgt ein moderiertes Filmgespräch mit Vertreterinnen des Biosphärenreservats Flusslandschaft Elbe – Brandenburg. Es werden zentrale Themen des Films sowie aktuelle Naturschutzprojekte in der Region diskutiert.
Hintergrund:
Die 21. Ausgabe der Ökofilmtour findet von Januar bis April 2026 in bis zu 70 Orten in Brandenburg statt. Rund 200 Mitveranstaltende legen fest, welche der nominierten Filme gezeigt und mit dem Publikum diskutiert werden sollen. Dazu bereiten sie die Publikumsgespräche mit Expertinnen und Experten aus dem Natur- und Umweltschutz vor.
Kontakt für Rückfragen:
Elisa Igersheim
Referentin für nachhaltige Regionalentwicklung, Natura 2000 und internationale Kooperationen sowie stellvertretende Leiterin im UNESCO-Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe – Brandenburg
Telefon: 038791 8018-13
E-Mail: elisa.igersheim@lfu.brandenburg.de
