Ausgewählte Sanierungsprojekte

Farbbalken Boden

Viele Altlastenflächen konnten nach der Sanierung für Nachnutzungen freigegeben werden. So zum Beispiel für:

  • Verwaltungsstandorte
  • Sport-, Erholungs- und Freizeitflächen (zum Beispiel Bundes- und Landesgartenschauen)
  • Wohnungen (zum Beispiel in ehemaligen Kasernen)
  • Schulen, Universitäten, Forschungseinrichtungen
  • Industrie- und Gewerbegebiete, Windparks, Solarfelder, Verkehrsflächen (zum Beispiel Sportflugplatz, Öffentlicher Personennahverkehr)

Unter dem Begriff Konversion wird dabei die zivile Umnutzung ehemaliger militärischer Standorte zusammengefasst.

Beispiele:

Viele Altlastenflächen konnten nach der Sanierung für Nachnutzungen freigegeben werden. So zum Beispiel für:

  • Verwaltungsstandorte
  • Sport-, Erholungs- und Freizeitflächen (zum Beispiel Bundes- und Landesgartenschauen)
  • Wohnungen (zum Beispiel in ehemaligen Kasernen)
  • Schulen, Universitäten, Forschungseinrichtungen
  • Industrie- und Gewerbegebiete, Windparks, Solarfelder, Verkehrsflächen (zum Beispiel Sportflugplatz, Öffentlicher Personennahverkehr)

Unter dem Begriff Konversion wird dabei die zivile Umnutzung ehemaliger militärischer Standorte zusammengefasst.

Beispiele:

  • Ehemaliger militärischer Standort "Graue Kaserne" in Potsdam-Nedlitz
    Auf einem zugewachsenen Gelände stehen alte verlassene Kasernengebäude
    Kasernengebäude vor dem Abriss © André Wünsch/Landesamt für Umwelt

    Der ehemalige militärische Standort der sogenannten „Grauen Kaserne“ wurde in den 1930er Jahren errichtet und von 1945 bis 1994 durch die Westgruppe der Sowjetischen Truppen (WGT) weitergenutzt. Auf dem circa 30 Hektar großen Gelände befanden sich neben Unterkunfts- und Sozialgebäuden für die Soldaten auch Tankstellen, Werkstätten zur Wartung und Reparatur von Militärtechnik, Garagen und Wasch- und Reparaturrampen. Aus dem Umgang mit Mineralölen, Fetten, Farbmitteln und insbesondere chemischen Reinigungsmitteln entstanden Schadstoffverunreinigungen des Bodens, der Bodenluft und des Grundwassers.

    In den Jahren 2002 bis 2004 erfolgten Sanierungsmaßnahmen des Bodens und der Bodenluft. Seit 2002 wird der festgestellte Grundwasserschaden saniert. Im Laufe des Jahres 2003 wurden sämtliche Gebäude und die gesamte Infrastruktur abgerissen. Das Gelände wird seitdem zum Informationstechnik-Forschungs- und Entwicklungszentrum mit angeschlossenem Wohngebiet entwickelt.

    Auf einem zugewachsenen Gelände stehen alte verlassene Kasernengebäude
    Kasernengebäude vor dem Abriss © André Wünsch/Landesamt für Umwelt

    Der ehemalige militärische Standort der sogenannten „Grauen Kaserne“ wurde in den 1930er Jahren errichtet und von 1945 bis 1994 durch die Westgruppe der Sowjetischen Truppen (WGT) weitergenutzt. Auf dem circa 30 Hektar großen Gelände befanden sich neben Unterkunfts- und Sozialgebäuden für die Soldaten auch Tankstellen, Werkstätten zur Wartung und Reparatur von Militärtechnik, Garagen und Wasch- und Reparaturrampen. Aus dem Umgang mit Mineralölen, Fetten, Farbmitteln und insbesondere chemischen Reinigungsmitteln entstanden Schadstoffverunreinigungen des Bodens, der Bodenluft und des Grundwassers.

    In den Jahren 2002 bis 2004 erfolgten Sanierungsmaßnahmen des Bodens und der Bodenluft. Seit 2002 wird der festgestellte Grundwasserschaden saniert. Im Laufe des Jahres 2003 wurden sämtliche Gebäude und die gesamte Infrastruktur abgerissen. Das Gelände wird seitdem zum Informationstechnik-Forschungs- und Entwicklungszentrum mit angeschlossenem Wohngebiet entwickelt.

    Auf einer Grünfläche zwischen Bäumen stehen große neue Gebäude.
    Nachnutzung als Software-Forschungs- und Entwicklungszentrum für Software, Verkehrsfläche und Wohnfläche © Corinna Masuch/Landesamt für Umwelt
    Auf einer Grünfläche zwischen Bäumen stehen große neue Gebäude.
    Nachnutzung als Software-Forschungs- und Entwicklungszentrum für Software, Verkehrsfläche und Wohnfläche © Corinna Masuch/Landesamt für Umwelt
  • Ehemaliger Truppenübungsplatz "Bornstedter Feld" in Potsdam

    Die militärische Nutzung des Bornstedter Feldes begann bereits ab circa 1747 als Exerzier- und Übungsplatz der preußischen Armee. Ende des 19. Jahrhunderts wurde in der bis dahin unbebauten Landschaft ein Garnisonslazarett errichtet und ab 1934 folgten Kasernen zur Unterkunft von Soldaten und zur Ausbildung von Offizieren.

    Von 1945 bis 1994 setzte die Westgruppe der Sowjetischen Truppen (WGT) die militärische Nutzung des Standortes als Truppenübungsplatz fort. Bestehende Kasernen wurden erweitert und weitere Wohnbauten für Angehörige des Militärs errichtet [ Quelle: Landeshauptstadt Potsdam – Bereich Stadterneuerung – Entwicklungsträger Bornstedter Feld: Bebauungsplan Nr. 80.1 (März 2006)].

    Auf Grund der jahrhundertelangen militärischen Nutzung wurden Schadstoffbelastungen vor allem in Tankstellenbereichen, Werkstätten und Wartungsrampen und dem Treibstofflager festgestellt. In den Jahren 1998 und 1999 erfolgte die Sanierung von belastetem Boden, die Beräumung von Ablagerungen, die Beseitigung von Munitionsresten, die Geländeauffüllung sowie der Abriss von Gebäuden [Quelle: Landeshauptstadt Potsdam – Bereich Stadterneuerung – Entwicklungsträger Bornstedter Feld: Bebauungsplan Nr. 80.1 (März 2006)].

    Zur Bundesgartenschau (BUGA) 2001 wurde auf dem Gelände der BUGA-Park entwickelt und die „Biosphäre“ als Ausstellungshalle errichtet. Seit 2002 wird der ehemalige Exerzier- und Truppenübungsplatz neben dem zum Volkspark umgestalteten BUGA-Park und der "Biosphäre" als Standort der Fachhochschule Potsdam und durch umfangreiche Wohnbebauung genutzt.

    Die militärische Nutzung des Bornstedter Feldes begann bereits ab circa 1747 als Exerzier- und Übungsplatz der preußischen Armee. Ende des 19. Jahrhunderts wurde in der bis dahin unbebauten Landschaft ein Garnisonslazarett errichtet und ab 1934 folgten Kasernen zur Unterkunft von Soldaten und zur Ausbildung von Offizieren.

    Von 1945 bis 1994 setzte die Westgruppe der Sowjetischen Truppen (WGT) die militärische Nutzung des Standortes als Truppenübungsplatz fort. Bestehende Kasernen wurden erweitert und weitere Wohnbauten für Angehörige des Militärs errichtet [ Quelle: Landeshauptstadt Potsdam – Bereich Stadterneuerung – Entwicklungsträger Bornstedter Feld: Bebauungsplan Nr. 80.1 (März 2006)].

    Auf Grund der jahrhundertelangen militärischen Nutzung wurden Schadstoffbelastungen vor allem in Tankstellenbereichen, Werkstätten und Wartungsrampen und dem Treibstofflager festgestellt. In den Jahren 1998 und 1999 erfolgte die Sanierung von belastetem Boden, die Beräumung von Ablagerungen, die Beseitigung von Munitionsresten, die Geländeauffüllung sowie der Abriss von Gebäuden [Quelle: Landeshauptstadt Potsdam – Bereich Stadterneuerung – Entwicklungsträger Bornstedter Feld: Bebauungsplan Nr. 80.1 (März 2006)].

    Zur Bundesgartenschau (BUGA) 2001 wurde auf dem Gelände der BUGA-Park entwickelt und die „Biosphäre“ als Ausstellungshalle errichtet. Seit 2002 wird der ehemalige Exerzier- und Truppenübungsplatz neben dem zum Volkspark umgestalteten BUGA-Park und der "Biosphäre" als Standort der Fachhochschule Potsdam und durch umfangreiche Wohnbebauung genutzt.