Rüstungsaltlasten im Land Brandenburg
Die hauptsächlichen Gefährdungen durch Rüstungsaltlasten resultieren aus der unmittelbaren Giftwirkung der Kampfmittel sowie der Möglichkeit der Entstehung von Bränden beziehungsweise Explosionen. Generell unterscheiden sich Rüstungsaltlasten nicht von den Altstandorten der chemischen Industrie, sodass bei deren Bearbeitung die gleiche Vorgehensweise wie bei „normalen“ Altlasten zugrunde gelegt werden kann.
Im Ergebnis der bundesweiten Bestandsaufnahme in den Jahren 1993 und 1996 sowie des vom Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Raumordnung des Landes Brandenburg 1997 veranlassten Abgleichs von Erhebungsdaten zu Rüstungsaltlast-Verdachtsstandorten wurden insgesamt 257 Rüstungsaltlast-Verdachtsstandorte ermittelt, die einer sachgerechten Bearbeitung bedürfen.
Erscheinungsjahr: 1998

