Betriebliche Umweltberichterstattung

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Durch nationale und europäische Vorgaben unterliegen Industriebetriebe bezüglich ihrer Schadstofffrachten verschiedenen Berichtspflichten. In diesem Zusammenhang hat die Europäische Union mit der Verordnung Nummer 166/2006 vom 18. Januar 2006 ab dem Bezugsjahr 2007 eine jährliche Berichtspflicht in Europa eingeführt, der zahlreiche Betriebe unterliegen und die sich im Wesentlichen auf die Freisetzung von Schadstoffen in die Luft, in das Wasser und in den Boden sowie auf die Verbringung von Abfällen bezieht. Auf der Grundlage des UNECE-Protokolls vom 21. Mai 2003 wurde in Deutschland zur Durchführung der EU-Verordnung Nummer 166/2006 mit Gesetz vom 6. Juni 2007 die Berichtspflicht  (PRTR)  für das „Europäische Schadstofffreisetzungs- und verbringungsregister“ (im Englischen „European Pollutant Release and Transfer Register“) verbindlich eingeführt. Die Daten dieser Berichtspflicht dienen dem Aufbau einer europäischen Datenbank. Die Ergebnisse werden der Öffentlichkeit im Internet unter www.thru.de präsentiert. An der Entwicklung der Software zur Erfassung der Berichte sind alle Bundesländer und der Bund beteiligt.

Die Berichterstattung durch die Betreiber erfolgt mit der Software „Betriebliche UmweltdatenBerichtErstattung“ (BUBE).  Als Format der elektronischen Berichtsabgabe ist das XML1-Schema der Datenbank BUBE festgelegt - das heißt für die Datenübergabe ist die Software BUBE zu verwenden.

Die Software umfasst neben dem PRTR auch die Berichtspflichten nach 11. Bundesimmissionsschutz-Verordnung (BImSchV) (Emissionserklärung), 13. BImSchV (Großfeuerungsanlagen) und seit dem Berichtsjahr 2015 auch der 17. BImSchV (Verordnung über die Verbrennung und die Mitverbrennung von Abfällen). Auf diese Weise ist gewährleistet, dass die Daten in Deutschland einheitlich erfasst werden können.

Zu den berichtspflichtigen Unternehmen gehören Industriebetriebe aus den Bereichen Energieerzeugung, Metallindustrie, mineralverarbeitende Industrie, Chemie, der Papier- und Lebensmittelindustrie sowie Deponien, Kläranlagen und die Intensivtierhaltung.

Durch nationale und europäische Vorgaben unterliegen Industriebetriebe bezüglich ihrer Schadstofffrachten verschiedenen Berichtspflichten. In diesem Zusammenhang hat die Europäische Union mit der Verordnung Nummer 166/2006 vom 18. Januar 2006 ab dem Bezugsjahr 2007 eine jährliche Berichtspflicht in Europa eingeführt, der zahlreiche Betriebe unterliegen und die sich im Wesentlichen auf die Freisetzung von Schadstoffen in die Luft, in das Wasser und in den Boden sowie auf die Verbringung von Abfällen bezieht. Auf der Grundlage des UNECE-Protokolls vom 21. Mai 2003 wurde in Deutschland zur Durchführung der EU-Verordnung Nummer 166/2006 mit Gesetz vom 6. Juni 2007 die Berichtspflicht  (PRTR)  für das „Europäische Schadstofffreisetzungs- und verbringungsregister“ (im Englischen „European Pollutant Release and Transfer Register“) verbindlich eingeführt. Die Daten dieser Berichtspflicht dienen dem Aufbau einer europäischen Datenbank. Die Ergebnisse werden der Öffentlichkeit im Internet unter www.thru.de präsentiert. An der Entwicklung der Software zur Erfassung der Berichte sind alle Bundesländer und der Bund beteiligt.

Die Berichterstattung durch die Betreiber erfolgt mit der Software „Betriebliche UmweltdatenBerichtErstattung“ (BUBE).  Als Format der elektronischen Berichtsabgabe ist das XML1-Schema der Datenbank BUBE festgelegt - das heißt für die Datenübergabe ist die Software BUBE zu verwenden.

Die Software umfasst neben dem PRTR auch die Berichtspflichten nach 11. Bundesimmissionsschutz-Verordnung (BImSchV) (Emissionserklärung), 13. BImSchV (Großfeuerungsanlagen) und seit dem Berichtsjahr 2015 auch der 17. BImSchV (Verordnung über die Verbrennung und die Mitverbrennung von Abfällen). Auf diese Weise ist gewährleistet, dass die Daten in Deutschland einheitlich erfasst werden können.

Zu den berichtspflichtigen Unternehmen gehören Industriebetriebe aus den Bereichen Energieerzeugung, Metallindustrie, mineralverarbeitende Industrie, Chemie, der Papier- und Lebensmittelindustrie sowie Deponien, Kläranlagen und die Intensivtierhaltung.

  • Was ist zu berichten?
    • PRTR (Schadstofffreisetzungs- und -verbringungsregister)

    Die Inhalte der jährlich zu erstellenden PRTR-Berichte sind in Anhang III der E-PRTR-VO (Verordnung für die Errichtung eines europäischen Schadstoffregisters) festgelegt. Es handelt sich um Daten bezüglich Luft, Wasser, Boden und Abfälle für die gesamte Betriebseinrichtung, wenn vorgegebene Schwellenwerte überschritten werden.

    • Berichte für Großfeuerungsanlagen und abfallmitverbrennende Großfeuerungsanalagen

    Die Inhalte der jährlich zu erstellenden Berichte sind

    1. in Paragraph 25 der 13. (Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes) BImSchV beschrieben.

    Dabei gelten der komplette Umfang des Paragraph 25 und damit die neuen Brennstoffkategorien nach Paragraph 25 Absatz (1) Nummer 6 erstmals für das Berichtsjahr 2016. Zur Identifizierung der Brennstoffart sind die bestehenden Kataloge um 'Hausmüll/hausmüllähnlich' und 'Industriemüll' als sonstige feste Brennstoffe ergänzt worden. Beides soll dazu dienen, die in den Verordnungen benannten Brennstoffarten zumindest zu indizieren.

    1. in Paragraph 22 der 17. BImSchV, Absatz (1) beschrieben.

    Hinweise dürfen – wie bisher auch schon – in den Bemerkungen gegeben werden. Insbesondere soll und kann an dieser Stelle kenntlich gemacht werden, welcher (Haupt-)Mitverbrennungsstoff/Abfall eingesetzt wird.

    • Emissionserklärungen

    Die Inhalte der Emissionserklärung sind im Anhang der 11. BImSchV festgelegt. Es handelt sich um Daten bezüglich Luft. Diese sind detailliert für jeden emissionsverursachenden Vorgang in den Anlagen anzugeben. Soweit Sie bereits eine Emissionserklärung abgegeben haben, ist die aktuelle Emissionserklärung eine Fortschreibung der Datenbasis aus dem vorherigen Erklärungsjahr. In diesem Fall werden wir Ihnen Ihre erklärten Daten über die Software BUBE-Online zur Verfügung stellen. Die nächste Berichterstattung erfolgt 2021 für das Jahr 2020.

    • PRTR (Schadstofffreisetzungs- und -verbringungsregister)

    Die Inhalte der jährlich zu erstellenden PRTR-Berichte sind in Anhang III der E-PRTR-VO (Verordnung für die Errichtung eines europäischen Schadstoffregisters) festgelegt. Es handelt sich um Daten bezüglich Luft, Wasser, Boden und Abfälle für die gesamte Betriebseinrichtung, wenn vorgegebene Schwellenwerte überschritten werden.

    • Berichte für Großfeuerungsanlagen und abfallmitverbrennende Großfeuerungsanalagen

    Die Inhalte der jährlich zu erstellenden Berichte sind

    1. in Paragraph 25 der 13. (Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes) BImSchV beschrieben.

    Dabei gelten der komplette Umfang des Paragraph 25 und damit die neuen Brennstoffkategorien nach Paragraph 25 Absatz (1) Nummer 6 erstmals für das Berichtsjahr 2016. Zur Identifizierung der Brennstoffart sind die bestehenden Kataloge um 'Hausmüll/hausmüllähnlich' und 'Industriemüll' als sonstige feste Brennstoffe ergänzt worden. Beides soll dazu dienen, die in den Verordnungen benannten Brennstoffarten zumindest zu indizieren.

    1. in Paragraph 22 der 17. BImSchV, Absatz (1) beschrieben.

    Hinweise dürfen – wie bisher auch schon – in den Bemerkungen gegeben werden. Insbesondere soll und kann an dieser Stelle kenntlich gemacht werden, welcher (Haupt-)Mitverbrennungsstoff/Abfall eingesetzt wird.

    • Emissionserklärungen

    Die Inhalte der Emissionserklärung sind im Anhang der 11. BImSchV festgelegt. Es handelt sich um Daten bezüglich Luft. Diese sind detailliert für jeden emissionsverursachenden Vorgang in den Anlagen anzugeben. Soweit Sie bereits eine Emissionserklärung abgegeben haben, ist die aktuelle Emissionserklärung eine Fortschreibung der Datenbasis aus dem vorherigen Erklärungsjahr. In diesem Fall werden wir Ihnen Ihre erklärten Daten über die Software BUBE-Online zur Verfügung stellen. Die nächste Berichterstattung erfolgt 2021 für das Jahr 2020.

  • Termine
  • Emissionsberechnungen

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