Natura-2000-Teams
Die Natura-2000-Teams setzen sich dafür ein, Natura-2000-Maßnahmen erfolgreich umzusetzen. Hierbei geht es um den Erhalt und um die Förderung der Lebensraumtypen und Arten der FFH-Richtlinie und der EU-Vogelschutzrichtlinie. Für die Natura-2000-Gebiete sind die erforderlichen Maßnahmen in Managementplänen dargestellt.
Die Natura-2000-Teams sind eine Kooperation des Landesamts für Umwelt und der Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg. Die Natura-2000-Teams setzen sich aus je einem Mitarbeitenden des Landesamtes für Umwelt und zwei Mitarbeitenden der Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg zusammen. Sie sind außerhalb der Nationalen Naturlandschaften in den Regionen Nordost, Mitte, Süd, West und Nordwest tätig.
Die Mitarbeitenden der Natura-2000-Teams sind regionale Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für die Umsetzung von Naturschutzmaßnahmen, beraten Landnutzer und Landnutzerinnen, initiieren Umsetzungsprojekte und begleiten Projektpartnerinnen und -partner bei der Beantragung von Fördermitteln. Sie unterstützen bei praktischen Naturschutzmaßnahmen, wie der Mahd von artenreichen Wiesen oder dem Anlegen von Amphibienlaichgewässern.
Über den Vertragsnaturschutz des Landesamts für Umwelt können die Natura-2000-Teams als Vertragsnaturschutzbetreuungsstelle direkt Verträge zur Pflege von Lebensraumtypen und Arten abschließen. Der Vertragsnaturschutz bietet darüber hinaus die Möglichkeit, andere Fördermaßnahmen, zum Beispiel im Rahmen der Agrarförderung, inhaltlich zu ergänzen. Die Natura-2000-Teams führen selbst investive Projekte durch, welche zum Beispiel über Mittel der Stiftung NaturSchutzFonds finanziert werden können.
Der Tätigkeitsschwerpunkt liegt auf der systematischen Umsetzung der Ziele der EU-Biodiversitätsstrategie 2030 für Lebensraumtypen und Arten der Natura-2000-Richtlinien.
Die Leitung der Natura-2000-Teams erfolgt über das Koordinationsteam: Annemarie Kaiser (Landesamt für Umwelt), Frank Berhorn (NaturSchutzFonds) und Antonia Erber (Landesamt für Umwelt).
Die Natura-2000-Teams setzen sich dafür ein, Natura-2000-Maßnahmen erfolgreich umzusetzen. Hierbei geht es um den Erhalt und um die Förderung der Lebensraumtypen und Arten der FFH-Richtlinie und der EU-Vogelschutzrichtlinie. Für die Natura-2000-Gebiete sind die erforderlichen Maßnahmen in Managementplänen dargestellt.
Die Natura-2000-Teams sind eine Kooperation des Landesamts für Umwelt und der Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg. Die Natura-2000-Teams setzen sich aus je einem Mitarbeitenden des Landesamtes für Umwelt und zwei Mitarbeitenden der Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg zusammen. Sie sind außerhalb der Nationalen Naturlandschaften in den Regionen Nordost, Mitte, Süd, West und Nordwest tätig.
Die Mitarbeitenden der Natura-2000-Teams sind regionale Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für die Umsetzung von Naturschutzmaßnahmen, beraten Landnutzer und Landnutzerinnen, initiieren Umsetzungsprojekte und begleiten Projektpartnerinnen und -partner bei der Beantragung von Fördermitteln. Sie unterstützen bei praktischen Naturschutzmaßnahmen, wie der Mahd von artenreichen Wiesen oder dem Anlegen von Amphibienlaichgewässern.
Über den Vertragsnaturschutz des Landesamts für Umwelt können die Natura-2000-Teams als Vertragsnaturschutzbetreuungsstelle direkt Verträge zur Pflege von Lebensraumtypen und Arten abschließen. Der Vertragsnaturschutz bietet darüber hinaus die Möglichkeit, andere Fördermaßnahmen, zum Beispiel im Rahmen der Agrarförderung, inhaltlich zu ergänzen. Die Natura-2000-Teams führen selbst investive Projekte durch, welche zum Beispiel über Mittel der Stiftung NaturSchutzFonds finanziert werden können.
Der Tätigkeitsschwerpunkt liegt auf der systematischen Umsetzung der Ziele der EU-Biodiversitätsstrategie 2030 für Lebensraumtypen und Arten der Natura-2000-Richtlinien.
Die Leitung der Natura-2000-Teams erfolgt über das Koordinationsteam: Annemarie Kaiser (Landesamt für Umwelt), Frank Berhorn (NaturSchutzFonds) und Antonia Erber (Landesamt für Umwelt).
Kontakt zu den Natura-2000-Teams
Natura-2000-Team Nordost
Maren Schley: Telefon +49 3334 2778 426
Julian Jaschke: Telefon +49 160 93405884
Ja Noack: Telefon +49 16093407912
E-Mail: n2000-no@lfu.brandenburg.de
Besucheradresse:
Tramper Chaussee 2, Haus 7
16225 Eberswalde
Natura-2000-Team Mitte
Maria Dennert: Telefon +49 33702 609931
Florian Böhme: Telefon +49 151 51307297
Wiebke Wolf: Telefon +49 160 99092115
E-Mail: n2000-mitte@lfu.brandenburg.de
Besucheradresse:
Hauptallee 116/3
15806 Zossen-Wünsdorf
Natura-2000-Team Süd
Denny Piater: Telefon +49 355 49911150
Marko Bläsche: Telefon +49 151 53906349
Tanja Jarick: Telefon +49 151 40808762
E-Mail: n2000-s@lfu.brandenburg.de
Besucheradresse:
Von-Schön-Straße 7
03050 Cottbus
Natura-2000-Team West
Sven Lintow: Telefon +49 33201 442699
Christoph Buhr: Telefon +49 160 92759943
Kim Fromm : Telefon +49 151 53902672
Carlotta Priese : Telefon +49 151 2266 48 51
E-Mail: n2000-west@lfu.brandenburg.de
Besucheradresse:
Friedrich-Franz-Str. 19, Gebäude A
14770 Brandenburg/Havel
Natura-2000-Team Nordwest
Judith Reinsperger: Telefon +49 3391 458912
Manuela Brecht: Telefon +49 160 99208105
Stephanie Meisel: Telefon +49 151 46213618
Sarah Schweier: Telefon +49 151 23344196
E-Mail: n2000-nw@lfu.brandenburg.de
Besucheradresse:
Fehrbelliner Straße 31
16816 Neuruppin
Natura-2000-Teams Koordination
Annemarie Kaiser: Telefon +49 33201 442211, E-Mail: annemarie.kaiser@lfu.brandenburg.de
Antonia Erber: Telefon +49 33201 442126, E-Mail: antonia.erber@lfu.brandenburg.de
Frank Berhorn: Telefon +49 331 97164866, E-Mail: frank.berhorn@naturschutzfonds.de
Natura-2000-Team Nordost
Maren Schley: Telefon +49 3334 2778 426
Julian Jaschke: Telefon +49 160 93405884
Ja Noack: Telefon +49 16093407912
E-Mail: n2000-no@lfu.brandenburg.de
Besucheradresse:
Tramper Chaussee 2, Haus 7
16225 Eberswalde
Natura-2000-Team Mitte
Maria Dennert: Telefon +49 33702 609931
Florian Böhme: Telefon +49 151 51307297
Wiebke Wolf: Telefon +49 160 99092115
E-Mail: n2000-mitte@lfu.brandenburg.de
Besucheradresse:
Hauptallee 116/3
15806 Zossen-Wünsdorf
Natura-2000-Team Süd
Denny Piater: Telefon +49 355 49911150
Marko Bläsche: Telefon +49 151 53906349
Tanja Jarick: Telefon +49 151 40808762
E-Mail: n2000-s@lfu.brandenburg.de
Besucheradresse:
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03050 Cottbus
Natura-2000-Team West
Sven Lintow: Telefon +49 33201 442699
Christoph Buhr: Telefon +49 160 92759943
Kim Fromm : Telefon +49 151 53902672
Carlotta Priese : Telefon +49 151 2266 48 51
E-Mail: n2000-west@lfu.brandenburg.de
Besucheradresse:
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14770 Brandenburg/Havel
Natura-2000-Team Nordwest
Judith Reinsperger: Telefon +49 3391 458912
Manuela Brecht: Telefon +49 160 99208105
Stephanie Meisel: Telefon +49 151 46213618
Sarah Schweier: Telefon +49 151 23344196
E-Mail: n2000-nw@lfu.brandenburg.de
Besucheradresse:
Fehrbelliner Straße 31
16816 Neuruppin
Natura-2000-Teams Koordination
Annemarie Kaiser: Telefon +49 33201 442211, E-Mail: annemarie.kaiser@lfu.brandenburg.de
Antonia Erber: Telefon +49 33201 442126, E-Mail: antonia.erber@lfu.brandenburg.de
Frank Berhorn: Telefon +49 331 97164866, E-Mail: frank.berhorn@naturschutzfonds.de
Kooperation mit Partnern und Förderung der Vernetzung
Die Natura-2000-Teams arbeiten in einem großen Netzwerk mit Partnern. Das gemeinsame Ziel ist die effektive Umsetzung der Natura-2000-Richtlinien. Zu den Partnern zählen Flächeneigentümerinnen und -eigentümer, Landnutzerinnen und Landnutzer, Behörden, Vereine und Verbände. Die enge Zusammenarbeit zeigt sich konkret in Abstimmungsprozessen bei konkreten Maßnahmenumsetzungen und bei gemeinsamen Veranstaltungsformaten in den Regionen.
Beispiele für gemeinsame Veranstaltungsformate mit Partnern:
- Jährlich finden Vernetzungstreffen zwischen den Agrarnaturschutzberaterinnen und -beratern sowie den Natura-2000-Teams statt. Ziel ist es, die Zusammenarbeit zu fördern, Ideen auszutauschen, Best Practices vorzustellen und aktuelle Herausforderun-gen im Bereich des Naturschutzes und der nachhaltigen Landwirtschaft zu besprechen. Die Veranstaltungen werden gemeinsam mit der Fördergemeinschaft Ökologischer Landbau (FÖL e. V.) und dem Deutschen Verband für Landschaftspflege (DVL) organisiert und durchgeführt.
- Die Natura-2000-Teams richten weitere Fachveranstaltungen aus und bieten damit eine Plattform zum Informationsaustausch. In Zusammenarbeit mit Expertinnen und Experten werden spezielle Fachvorträge gehalten und Exkursionen angeboten. Ein Bei-spiel dafür ist das „Netzwerktreffen Heldbock – Xylobionte Käfer der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie im Alt- und Biotopholz – Artenschutz in der Bewirtschaftung und Pflege“ in Baruth/Mark im Juli 2025.
Die Natura-2000-Teams arbeiten in einem großen Netzwerk mit Partnern. Das gemeinsame Ziel ist die effektive Umsetzung der Natura-2000-Richtlinien. Zu den Partnern zählen Flächeneigentümerinnen und -eigentümer, Landnutzerinnen und Landnutzer, Behörden, Vereine und Verbände. Die enge Zusammenarbeit zeigt sich konkret in Abstimmungsprozessen bei konkreten Maßnahmenumsetzungen und bei gemeinsamen Veranstaltungsformaten in den Regionen.
Beispiele für gemeinsame Veranstaltungsformate mit Partnern:
- Jährlich finden Vernetzungstreffen zwischen den Agrarnaturschutzberaterinnen und -beratern sowie den Natura-2000-Teams statt. Ziel ist es, die Zusammenarbeit zu fördern, Ideen auszutauschen, Best Practices vorzustellen und aktuelle Herausforderun-gen im Bereich des Naturschutzes und der nachhaltigen Landwirtschaft zu besprechen. Die Veranstaltungen werden gemeinsam mit der Fördergemeinschaft Ökologischer Landbau (FÖL e. V.) und dem Deutschen Verband für Landschaftspflege (DVL) organisiert und durchgeführt.
- Die Natura-2000-Teams richten weitere Fachveranstaltungen aus und bieten damit eine Plattform zum Informationsaustausch. In Zusammenarbeit mit Expertinnen und Experten werden spezielle Fachvorträge gehalten und Exkursionen angeboten. Ein Bei-spiel dafür ist das „Netzwerktreffen Heldbock – Xylobionte Käfer der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie im Alt- und Biotopholz – Artenschutz in der Bewirtschaftung und Pflege“ in Baruth/Mark im Juli 2025.
Beispiele für Maßnahmenumsetzungen durch die Natura-2000-Teams
Die fünf Natura-2000-Teams engagieren sich aktiv für den Schutz bedrohter Lebensraumtypen und Arten. Beispiele für ihre Arbeit sind:
Initiierung und Begleitung von Vertragsnaturschutz:
Über den Vertragsnaturschutz wird die Umsetzung von Maßnahmen des Naturschutzes und der Landschaftspflege gefördert, mit dem Ziel, die biologische Vielfalt zu erhalten. Die Pflege von ökologisch wertvollen Flächen nach naturschutzfachlichen Vorgaben wird so gezielt gefördert. Die Natura-2000-Teams initiieren Vertragsnaturschutzverträge und begleiten die Vertragsnehmenden.
- Beispiel: Im FFH-Gebiet Hutelandschaft Altranft Sonnenburg sowie FFH-Gebiet Schwemmpfuhl werden wertvolle Flächen mit einem Vertragsnaturpartner gepflegt. Dort wird mittels einer Beweidung durch Schafe und einer anschließenden Nachmahd beispielsweise die Erhaltung, Wiederherstellung und Entwicklung der FFH-Lebensraumtypen Magere Flachland-Mähwiesen und Subpannonische Steppen Trockenrasen gesichert.
Initiierung und Begleitung investiver Projekte
Im Rahmen des Gebietsmanagements werden investive Projekte von den Natura-2000-Teams initiiert und begleitet, um den Erhalt der jeweiligen Lebensraumtypen und Arten in den Natura-2000-Gebieten zielgerichtet mit geeigneten Maßnahmen sicher-zustellen oder deren Wiederherstellung anzustoßen.
- Beispiel Mahd und Gehölzentnahme:
Im FFH-Gebiet Oelsiger Luch wurden auf vier Hektar eine Mahd und Gehölzentnahme auf gering tragfähigem Niedermoor fachlich begleitet. Das Ziel ist der Erhalt des Moores und der Pfeifengraswiese. Die Arbeiten erfolgten im Janu-ar/Februar 2025 mit der Moorraupe. Vorab gab es Ortstermine und Abstimmungsgespräche. Das Ergebnis wurde an einem Natura-2000-Tag, interessierten Ortsansässigen vorgestellt. Die Maßnahme wurde durch Mittel des LfU finanziert.
Im FFH-Gebiet Streuwiesen bei Werder wurde eine Schilfmahd und Gehölzentfernung initiiert, um die Entwicklung der Feuchtwiese, insbesondere Pfeifengraswiese, zu fördern. Die Finanzierung erfolgt über Mittel der Stiftung NaturSchutz-Fonds Brandenburg. Die Umsetzung erfolgte im Herbst 2025. Danach wird die Fläche im Rahmen des Vertragsnaturschutzes weiter gepflegt und betreut. - Beispiel Aufwertung Fledermausquartier:
Im FFH-Gebiet Schlagsdorfer Hügel wurde ein Projekt zur Instandsetzung eines Fledermauswinterquartiers zur Bestands-sicherung des Braunen Langohrs umgesetzt. Die Umsetzung erfolgte im Herbst 2025. Die Finanzierung erfolgte über Haushaltsmittel des Landesamts für Umwelt für Natura-2000-Maßnahmen. - Beispiel Errichtung eines Probestaue:
Im FFH-Gebiet Muhrgraben mit Teufelsbruch wurde die Errichtung eines Probestaue realisiert. Ziel ist, im Winter einen ausreichenden Wasserstand für die Pfeifengraswiese zu sichern und seltene Arten wie den Lungenenzian zu schützen. Die Grundlage war ein hydrologisches Gutachten, finanziert über Haushaltsmittel des LfU für Natura 2000. Die weiteren Um-setzungsschritte übernimmt der NABU Brandenburg. Die Finanzierung erfolgt über Mittel der Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg. - Beispiel Anpflanzung des Kreuz-Enzian:
Im FFH-Gebiet Stettiner Berge wurden mehr als 400 Kreuz-Enzian-Exemplare angepflanzt. Der Erfolg wird regelmäßig kontrolliert. Die Finanzierung erfolgt über Haushaltsmittel des LfU für Natura-2000-Maßnahmen.
Praktische Landschaftspflegearbeit
Die Natura-2000-Teams führen in bestimmten Fällen auch selbst praktische Landschaftspflegemaßnahmen durch. Dabei erhalten sie häufig tatkräftige Unterstützung von ihren Partnern, beispielsweise von Naturschutzaktiven, Vereinen oder Verbänden vor Ort. Die gemeinsame praktische Arbeit hilft der Natur und stärkt die Vernetzung untereinander.
Beispiele:
Die fünf Natura-2000-Teams engagieren sich aktiv für den Schutz bedrohter Lebensraumtypen und Arten. Beispiele für ihre Arbeit sind:
Initiierung und Begleitung von Vertragsnaturschutz:
Über den Vertragsnaturschutz wird die Umsetzung von Maßnahmen des Naturschutzes und der Landschaftspflege gefördert, mit dem Ziel, die biologische Vielfalt zu erhalten. Die Pflege von ökologisch wertvollen Flächen nach naturschutzfachlichen Vorgaben wird so gezielt gefördert. Die Natura-2000-Teams initiieren Vertragsnaturschutzverträge und begleiten die Vertragsnehmenden.
- Beispiel: Im FFH-Gebiet Hutelandschaft Altranft Sonnenburg sowie FFH-Gebiet Schwemmpfuhl werden wertvolle Flächen mit einem Vertragsnaturpartner gepflegt. Dort wird mittels einer Beweidung durch Schafe und einer anschließenden Nachmahd beispielsweise die Erhaltung, Wiederherstellung und Entwicklung der FFH-Lebensraumtypen Magere Flachland-Mähwiesen und Subpannonische Steppen Trockenrasen gesichert.
Initiierung und Begleitung investiver Projekte
Im Rahmen des Gebietsmanagements werden investive Projekte von den Natura-2000-Teams initiiert und begleitet, um den Erhalt der jeweiligen Lebensraumtypen und Arten in den Natura-2000-Gebieten zielgerichtet mit geeigneten Maßnahmen sicher-zustellen oder deren Wiederherstellung anzustoßen.
- Beispiel Mahd und Gehölzentnahme:
Im FFH-Gebiet Oelsiger Luch wurden auf vier Hektar eine Mahd und Gehölzentnahme auf gering tragfähigem Niedermoor fachlich begleitet. Das Ziel ist der Erhalt des Moores und der Pfeifengraswiese. Die Arbeiten erfolgten im Janu-ar/Februar 2025 mit der Moorraupe. Vorab gab es Ortstermine und Abstimmungsgespräche. Das Ergebnis wurde an einem Natura-2000-Tag, interessierten Ortsansässigen vorgestellt. Die Maßnahme wurde durch Mittel des LfU finanziert.
Im FFH-Gebiet Streuwiesen bei Werder wurde eine Schilfmahd und Gehölzentfernung initiiert, um die Entwicklung der Feuchtwiese, insbesondere Pfeifengraswiese, zu fördern. Die Finanzierung erfolgt über Mittel der Stiftung NaturSchutz-Fonds Brandenburg. Die Umsetzung erfolgte im Herbst 2025. Danach wird die Fläche im Rahmen des Vertragsnaturschutzes weiter gepflegt und betreut. - Beispiel Aufwertung Fledermausquartier:
Im FFH-Gebiet Schlagsdorfer Hügel wurde ein Projekt zur Instandsetzung eines Fledermauswinterquartiers zur Bestands-sicherung des Braunen Langohrs umgesetzt. Die Umsetzung erfolgte im Herbst 2025. Die Finanzierung erfolgte über Haushaltsmittel des Landesamts für Umwelt für Natura-2000-Maßnahmen. - Beispiel Errichtung eines Probestaue:
Im FFH-Gebiet Muhrgraben mit Teufelsbruch wurde die Errichtung eines Probestaue realisiert. Ziel ist, im Winter einen ausreichenden Wasserstand für die Pfeifengraswiese zu sichern und seltene Arten wie den Lungenenzian zu schützen. Die Grundlage war ein hydrologisches Gutachten, finanziert über Haushaltsmittel des LfU für Natura 2000. Die weiteren Um-setzungsschritte übernimmt der NABU Brandenburg. Die Finanzierung erfolgt über Mittel der Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg. - Beispiel Anpflanzung des Kreuz-Enzian:
Im FFH-Gebiet Stettiner Berge wurden mehr als 400 Kreuz-Enzian-Exemplare angepflanzt. Der Erfolg wird regelmäßig kontrolliert. Die Finanzierung erfolgt über Haushaltsmittel des LfU für Natura-2000-Maßnahmen.
Praktische Landschaftspflegearbeit
Die Natura-2000-Teams führen in bestimmten Fällen auch selbst praktische Landschaftspflegemaßnahmen durch. Dabei erhalten sie häufig tatkräftige Unterstützung von ihren Partnern, beispielsweise von Naturschutzaktiven, Vereinen oder Verbänden vor Ort. Die gemeinsame praktische Arbeit hilft der Natur und stärkt die Vernetzung untereinander.
Beispiele:
Natura-2000-Tag
Am 21. Mai wird in ganz Europa der Natura-2000-Tag gefeiert. Dieser besondere Tag würdigt das einzigartige Netzwerk von Schutzgebieten, das sich über die gesamte Europäische Union erstreckt und darauf ausgerichtet ist, die biologische Vielfalt zu erhalten und zu fördern. An diesem europaweiten Aktionstag bieten die fünf Natura-2000-Teams jährlich Veranstaltungen an, um Interessierte auf die Bedeutung des EU-weiten Schutzgebietsnetzes Natura 2000 aufmerksam zu machen.
Beispiele für durchgeführte Veranstaltungen
- Exkursion am Oelsiger Storchennest im FFH-Gebiet Oelsiger Luch anlässlich einer stattgefundenen Schilfmahd und Gehölzentnahme im Moor und Wiesenbereich, Natura-2000-Team Süd in Zusammenarbeit mit dem Naturschutzverein Elsteraue Falken-berg/Elster e. V.
- Fledermausnetzfang an der Teerofenbrücke im Nationalpark Unteres Odertal, Natura-2000-Team Nordost in Zusammenarbeit mit dem Experten Jörn Horn vom Landesfachausschuss Säugetierkunde Brandenburg-Berlin
- Exkursion in das FFH-Gebiet Stepenitz mit dem Natura-2000-Team Nordwest, Besuch eines Bruthauses für die Lachs- und Meeresforellenzucht des Fliegenfischer-Vereins Fario e. V., Besichtigung des Altarmanschlusses der Stepenitz und Vorstellung des EU-LIFE-Projektes Bachmuschel durch die Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg
- Exkursion um den Großen Zeschsee im FFH-Gebiet Großer und Westufer Kleiner Zeschsee mit dem Natura-2000-Team Mitte und dem Botaniker Ralf Schwarz
- Naturkundliche Exkursion im FFH-Gebiet Gränert zur Vorstellung charakteristischer Lebensraumtypen und Arten mit dem Natu-ra-2000-Team West
- Exkursion mit dem Natura-2000-Team West in das FFH-Gebiet Kolpinsee und Mückenfenn zur Entdeckung botanischer und faunistischer Besonderheiten des Gebiets sowie zum Kennenlernen des Naturschutzmanagements vor Ort
- Grenzübergreifenden Exkursion des Natura-2000-Teams Nordost und des polnischen Naturschutzvereins Klub Przyrodników (Klub der Naturfreunde) zur Most Europejski - Europabrücke Neurüdnitz–Siekierki und in das Naturschutzgebiet Rezerwat Przyrody Wrzosowiska Cedyńskie im Wiesława Czyżewskiego (Naturschutzgebiet Wiesław Czyżewski - Heidelandschaft von Zehnden)
- Exkursion auf dem Eisvogelpfad Pohlitzer Mühlenfließ im FFH-Gebiet Pohlitzer Mühlenfließ mit dem Natura-2000-Team Mitte und dem Landesbetrieb Forst Brandenburg
- Exkursion im FFH-Gebiet Oberes Temnitztal Ergänzung mit dem Natura-2000-Team Nordwest und dem Landschaftspflegeverband Prignitz-Ruppiner Land e. V. zur Erkundung der Charakteristika des Gebiets, insbesondere Bachmuscheln sowie verschiede-ne Vogel- und Fledermausarten
- Naturkundlichen Bootsfahrt durch die renaturierte Spree nördlich von Cottbus im FFH-Gebiet Biotopverbund Spreeaue mit dem Natura-2000-Team Süd und dem Naturkundezentrum Spreeaue e. V.
Am 21. Mai wird in ganz Europa der Natura-2000-Tag gefeiert. Dieser besondere Tag würdigt das einzigartige Netzwerk von Schutzgebieten, das sich über die gesamte Europäische Union erstreckt und darauf ausgerichtet ist, die biologische Vielfalt zu erhalten und zu fördern. An diesem europaweiten Aktionstag bieten die fünf Natura-2000-Teams jährlich Veranstaltungen an, um Interessierte auf die Bedeutung des EU-weiten Schutzgebietsnetzes Natura 2000 aufmerksam zu machen.
Beispiele für durchgeführte Veranstaltungen
- Exkursion am Oelsiger Storchennest im FFH-Gebiet Oelsiger Luch anlässlich einer stattgefundenen Schilfmahd und Gehölzentnahme im Moor und Wiesenbereich, Natura-2000-Team Süd in Zusammenarbeit mit dem Naturschutzverein Elsteraue Falken-berg/Elster e. V.
- Fledermausnetzfang an der Teerofenbrücke im Nationalpark Unteres Odertal, Natura-2000-Team Nordost in Zusammenarbeit mit dem Experten Jörn Horn vom Landesfachausschuss Säugetierkunde Brandenburg-Berlin
- Exkursion in das FFH-Gebiet Stepenitz mit dem Natura-2000-Team Nordwest, Besuch eines Bruthauses für die Lachs- und Meeresforellenzucht des Fliegenfischer-Vereins Fario e. V., Besichtigung des Altarmanschlusses der Stepenitz und Vorstellung des EU-LIFE-Projektes Bachmuschel durch die Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg
- Exkursion um den Großen Zeschsee im FFH-Gebiet Großer und Westufer Kleiner Zeschsee mit dem Natura-2000-Team Mitte und dem Botaniker Ralf Schwarz
- Naturkundliche Exkursion im FFH-Gebiet Gränert zur Vorstellung charakteristischer Lebensraumtypen und Arten mit dem Natu-ra-2000-Team West
- Exkursion mit dem Natura-2000-Team West in das FFH-Gebiet Kolpinsee und Mückenfenn zur Entdeckung botanischer und faunistischer Besonderheiten des Gebiets sowie zum Kennenlernen des Naturschutzmanagements vor Ort
- Grenzübergreifenden Exkursion des Natura-2000-Teams Nordost und des polnischen Naturschutzvereins Klub Przyrodników (Klub der Naturfreunde) zur Most Europejski - Europabrücke Neurüdnitz–Siekierki und in das Naturschutzgebiet Rezerwat Przyrody Wrzosowiska Cedyńskie im Wiesława Czyżewskiego (Naturschutzgebiet Wiesław Czyżewski - Heidelandschaft von Zehnden)
- Exkursion auf dem Eisvogelpfad Pohlitzer Mühlenfließ im FFH-Gebiet Pohlitzer Mühlenfließ mit dem Natura-2000-Team Mitte und dem Landesbetrieb Forst Brandenburg
- Exkursion im FFH-Gebiet Oberes Temnitztal Ergänzung mit dem Natura-2000-Team Nordwest und dem Landschaftspflegeverband Prignitz-Ruppiner Land e. V. zur Erkundung der Charakteristika des Gebiets, insbesondere Bachmuscheln sowie verschiede-ne Vogel- und Fledermausarten
- Naturkundlichen Bootsfahrt durch die renaturierte Spree nördlich von Cottbus im FFH-Gebiet Biotopverbund Spreeaue mit dem Natura-2000-Team Süd und dem Naturkundezentrum Spreeaue e. V.
