Vorläufige Jahresbilanz zu Luftqualität

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Vorläufige Jahresbilanz zu Luftqualität 2025

(Stand: 06.01.2026)

Die vorläufigen Ergebnisse für das Jahr 2025 aus dem Luftgütemessnetz zeigen: die anhaltenden Verbesserungen der zurückliegenden Jahre scheinen auf einem gewissen Niveau auszulaufen. Beim Feinstaub PM2,5 und bei Stickstoffdioxid (NO2) lagen die Jahresmittelwerte erneut leicht höher als im Vorjahr. Überschreitungen der aktuellen gesetzlichen Grenzwerte zum Schutz der menschlichen Gesundheit (25 µg/m³ beziehungsweise 40 µg/m³ als Jahresmittelwert) traten nicht auf.

Der höchste NO2-Jahreswert betrug 28 µg/m³ in der Leipziger Straße in Frankfurt (Oder), gefolgt von 24 µg/m³ an der Station Potsdam, Großbeerenstraße. Beim PM2,5 zeigten die Geräte an den Stationen Bernau, Lohmühlenstraße; Brandenburg, Neuendorfer Str. sowie Cottbus, Bahnhofsstraße mit 11 µg/m³ die höchsten Jahresmittel. Der Vergleich mit den ab 2030 geltenden neuen Grenzwerten von 10 µg/m³ für PM2,5 und 20 µg/m³ für NO2 zeigt die bevorstehenden neuen Herausforderungen für die Luftreinhaltung.

Die Konzentrationen des Feinstaubs PM10 sowie von Schwefeldioxid und Kohlenmonoxid liegen bereits jetzt unterhalb der Grenzwerte 2030. Beim Ozon (O3) ist der Vergleichswert ein so genannter Zielwert: der höchste Achtstundenmittelwert eines Tages darf – gemittelt über drei Jahre – an maximal 25 Tagen die Marke von 120 µg/m³ überschreiten. Dieser Zielwert wurde auch 2025 eingehalten. Witterungsbedingt sank zudem das mittlere Konzentrationsniveau im Landesmessnetz merklich.

Feinstaubbelastung zum Jahreswechsel 2025/26

Viele Menschen genießen das Feuerwerk als feierliches Farbenspiel am Silvesterhimmel. Dabei sollten wir nicht vergessen: neben der verschreckenden Wirkung der Knallerei auf zahlreiche Haus- und Wildtiere erzeugen die Raketen und Böller auch regelmäßig starke Luftverschmutzung. Insbesondere die Feinstaubbelastung ist um den Jahreswechsel enorm. Am Vormittag des Silvestertags lagen die Immissionskonzentrationen des PM10 weithin um 8 µg/m³. Mit dem verstärkten Zünden von Feuerwerkskörpern stieg die Belastung im Tagesverlauf kontinuierlich an. In den Stunden um Mitternacht waren dann wieder dreistellige Spitzenkonzentrationen erreicht.

Die höchste Belastung haben wir mit 517 µg/m³ im Einstundenmittelwert an der Station Frankfurt (Oder), Leipziger Straße aufgezeichnet. Dahinter folgten die Messwerte aus der Potsdamer Großbeerenstraße (322 µg/m³) und aus Schwedt (220 µg/m³), jeweils im Mittel der ersten Jahresstunde. Dank des fallenden Luftdrucks und der Niederschläge am Neujahrstag resultierten hieraus keine Überschreitungen des PM10-Tagesgrenzwertes. Eine Tagesmittelkonzentration von 50 µg/m³ darf laut Gesetz an maximal 35 Tagen pro Jahr überschritten werden.

Vorläufige Jahresbilanz zu Luftqualität 2025

(Stand: 06.01.2026)

Die vorläufigen Ergebnisse für das Jahr 2025 aus dem Luftgütemessnetz zeigen: die anhaltenden Verbesserungen der zurückliegenden Jahre scheinen auf einem gewissen Niveau auszulaufen. Beim Feinstaub PM2,5 und bei Stickstoffdioxid (NO2) lagen die Jahresmittelwerte erneut leicht höher als im Vorjahr. Überschreitungen der aktuellen gesetzlichen Grenzwerte zum Schutz der menschlichen Gesundheit (25 µg/m³ beziehungsweise 40 µg/m³ als Jahresmittelwert) traten nicht auf.

Der höchste NO2-Jahreswert betrug 28 µg/m³ in der Leipziger Straße in Frankfurt (Oder), gefolgt von 24 µg/m³ an der Station Potsdam, Großbeerenstraße. Beim PM2,5 zeigten die Geräte an den Stationen Bernau, Lohmühlenstraße; Brandenburg, Neuendorfer Str. sowie Cottbus, Bahnhofsstraße mit 11 µg/m³ die höchsten Jahresmittel. Der Vergleich mit den ab 2030 geltenden neuen Grenzwerten von 10 µg/m³ für PM2,5 und 20 µg/m³ für NO2 zeigt die bevorstehenden neuen Herausforderungen für die Luftreinhaltung.

Die Konzentrationen des Feinstaubs PM10 sowie von Schwefeldioxid und Kohlenmonoxid liegen bereits jetzt unterhalb der Grenzwerte 2030. Beim Ozon (O3) ist der Vergleichswert ein so genannter Zielwert: der höchste Achtstundenmittelwert eines Tages darf – gemittelt über drei Jahre – an maximal 25 Tagen die Marke von 120 µg/m³ überschreiten. Dieser Zielwert wurde auch 2025 eingehalten. Witterungsbedingt sank zudem das mittlere Konzentrationsniveau im Landesmessnetz merklich.

Feinstaubbelastung zum Jahreswechsel 2025/26

Viele Menschen genießen das Feuerwerk als feierliches Farbenspiel am Silvesterhimmel. Dabei sollten wir nicht vergessen: neben der verschreckenden Wirkung der Knallerei auf zahlreiche Haus- und Wildtiere erzeugen die Raketen und Böller auch regelmäßig starke Luftverschmutzung. Insbesondere die Feinstaubbelastung ist um den Jahreswechsel enorm. Am Vormittag des Silvestertags lagen die Immissionskonzentrationen des PM10 weithin um 8 µg/m³. Mit dem verstärkten Zünden von Feuerwerkskörpern stieg die Belastung im Tagesverlauf kontinuierlich an. In den Stunden um Mitternacht waren dann wieder dreistellige Spitzenkonzentrationen erreicht.

Die höchste Belastung haben wir mit 517 µg/m³ im Einstundenmittelwert an der Station Frankfurt (Oder), Leipziger Straße aufgezeichnet. Dahinter folgten die Messwerte aus der Potsdamer Großbeerenstraße (322 µg/m³) und aus Schwedt (220 µg/m³), jeweils im Mittel der ersten Jahresstunde. Dank des fallenden Luftdrucks und der Niederschläge am Neujahrstag resultierten hieraus keine Überschreitungen des PM10-Tagesgrenzwertes. Eine Tagesmittelkonzentration von 50 µg/m³ darf laut Gesetz an maximal 35 Tagen pro Jahr überschritten werden.

Verlauf der PM10-Feinstaubkonzentrationen an Brandenburger Luftgütemessstellen zu Silvester (Einstundenmittelwerte, 2025/26: vorläufige Daten)

Verlauf der PM10-Feinstaubkonzentrationen an Brandenburger Luftgütemessstellen zu Silvester (Einstundenmittelwerte, 2025/26: vorläufige Daten)

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