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Der Kiebitz

Ein auffliegender Schwarm Kiebitze auf den Ungeheuerwiesen im Naturpark Nuthe-Nieplitz
© Peter Koch
Ein auffliegender Schwarm Kiebitze auf den Ungeheuerwiesen im Naturpark Nuthe-Nieplitz
© Peter Koch

Früher war er im ganzen Land verbreitet und aufgrund seines auffälligen Erscheinungsbildes und Rufes den meisten Einheimischen bekannt: der Kiebitz (Vanellus vanellus), Wappenvogel der Staatlichen Vogelschutzwarte Brandenburg. Sein Brutbestand hat in den vergangenen 30 Jahren in Brandenburg durchgehend abgenommen. Inzwischen ist die Population um zwei Drittel zurückgegangen.   

Als Lebensraum bevorzugt der Kiebitz schwachwüchsiges, kurzrasiges Grünland auf feuchten bis nassen Standorten. Solche Lebensräume werden zunehmend selten. In der Kulturlandschaft weicht er gerne auf Flächen aus, die durch Pflügen und Eggen während des Winters vegetationsfrei gehalten werden – sogenannte Schwarzbrachen. Diese können doppelte Gefahr für den Kiebitz bergen: er verliert oftmals die erste Brut, wenn während der Brutzeit im April der Mais gedrillt, also das Saatgut mit Hilfe von Maschinen ausgebracht wird. Nach dem Säen bleiben die Flächen für den Kiebitz aber zunächst attraktiv und er beginnt ein Nachgelege, eine zweite Brut. Doch auch der zweite Brutversuch scheitert, wenn der Mais zum ersten Mal mit Pflanzenschutzmitteln behandelt wird und damit die Deckung und Nahrungsgrundlage für den Kiebitz verloren gehen.

Die zuletzt sehr trockenen Jahre und der hohe Druck von Raubsäugern wirken sich ebenfalls negativ auf die Bestände aus. Hohe Wasserstände in den Fluss- und Luchlandschaften sowie in den Mooren Brandenburgs über längere Zeit sind Schlüsselfaktoren, damit sich die Bestände des Wappenvogels wieder erholen können.

Früher war er im ganzen Land verbreitet und aufgrund seines auffälligen Erscheinungsbildes und Rufes den meisten Einheimischen bekannt: der Kiebitz (Vanellus vanellus), Wappenvogel der Staatlichen Vogelschutzwarte Brandenburg. Sein Brutbestand hat in den vergangenen 30 Jahren in Brandenburg durchgehend abgenommen. Inzwischen ist die Population um zwei Drittel zurückgegangen.   

Als Lebensraum bevorzugt der Kiebitz schwachwüchsiges, kurzrasiges Grünland auf feuchten bis nassen Standorten. Solche Lebensräume werden zunehmend selten. In der Kulturlandschaft weicht er gerne auf Flächen aus, die durch Pflügen und Eggen während des Winters vegetationsfrei gehalten werden – sogenannte Schwarzbrachen. Diese können doppelte Gefahr für den Kiebitz bergen: er verliert oftmals die erste Brut, wenn während der Brutzeit im April der Mais gedrillt, also das Saatgut mit Hilfe von Maschinen ausgebracht wird. Nach dem Säen bleiben die Flächen für den Kiebitz aber zunächst attraktiv und er beginnt ein Nachgelege, eine zweite Brut. Doch auch der zweite Brutversuch scheitert, wenn der Mais zum ersten Mal mit Pflanzenschutzmitteln behandelt wird und damit die Deckung und Nahrungsgrundlage für den Kiebitz verloren gehen.

Die zuletzt sehr trockenen Jahre und der hohe Druck von Raubsäugern wirken sich ebenfalls negativ auf die Bestände aus. Hohe Wasserstände in den Fluss- und Luchlandschaften sowie in den Mooren Brandenburgs über längere Zeit sind Schlüsselfaktoren, damit sich die Bestände des Wappenvogels wieder erholen können.

Hörbeispiele

Aufnahmen aus dem Nationalpark Unteres Odertal: Rufe eines Kiebitzes. Im Hintergrund ist eine Bekassine zu hören© K-H. Frommolt/Tierstimmenarchiv des Museums für Naturkunde Berlin

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