Grundwasseruntersuchung /-monitoring

Farbbalken Wasser
Farbbalken Wasser
An einer Grundwassermessstelle wird Grundwasser in eine Glasflasche gepumpt. Quelle: Tania Birner, LfU
© Tania Birner/Landesamt für Umwelt

Die hydrochemische Überwachung des Grundwassers im Land Brandenburg basiert auf unterschiedlichen Messprogrammen und -netzen, die auf verschiedene Aufgaben und Untersuchungsziele ausgerichtet sind:

  • Beobachtung der quasinatürlichen Grundwasserbeschaffenheit
  • Ermittlung anthropogener, insbesondere landwirtschaftlicher und bergbaulicher Einflüsse
  • Klärung von salinaren Einflüssen auf die wasserwirtschaftlich genutzten Grundwasserstockwerke

Grundlage dieser Überwachung ist das vom Landesamt für Umwelt betriebene Landesmessnetz Grundwasserbeschaffenheit, welches den Ausgangspunkt für die Umsetzung der Anforderungen der europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) in Hinblick auf die hydrochemische Überwachung und Zustandsbewertung der Grundwasserkörper gebildet hat. Das Landesmessnetz Grundwasserbeschaffenheit besteht aktuell aus 271 Grundwassermessstellen.

Neben dem Landesmessnetz Grundwasserbeschaffenheit wurden weitere Messnetze gemäß den Vorgaben der Wasserrahmenrichtlinie geschaffen. Das operative Messnetz, das in Grundwasserköpern im schlechten chemischen Zustand verdichtend installiert wurde, umfasst aktuell 213 Messstellen.

Um darüber hinaus die Vorgaben der Nitratrichtlinie zu erfüllen, wird am Landesamt für Umwelt seit 2016 ein Nährstoffmonitoring an weiteren 225 Messstellen durchgeführt.

Diese 3 Messnetze bilden die Basis der überblicksweisen und operativen Überwachung der Grundwasserkörper gemäß Anhang V der Wasserrahmenrichtlinie. Die Beprobung der Messstellen erfolgt zweimal jährlich im Frühjahr und Herbst.

An einer Grundwassermessstelle wird Grundwasser in eine Glasflasche gepumpt. Quelle: Tania Birner, LfU
© Tania Birner/Landesamt für Umwelt

Die hydrochemische Überwachung des Grundwassers im Land Brandenburg basiert auf unterschiedlichen Messprogrammen und -netzen, die auf verschiedene Aufgaben und Untersuchungsziele ausgerichtet sind:

  • Beobachtung der quasinatürlichen Grundwasserbeschaffenheit
  • Ermittlung anthropogener, insbesondere landwirtschaftlicher und bergbaulicher Einflüsse
  • Klärung von salinaren Einflüssen auf die wasserwirtschaftlich genutzten Grundwasserstockwerke

Grundlage dieser Überwachung ist das vom Landesamt für Umwelt betriebene Landesmessnetz Grundwasserbeschaffenheit, welches den Ausgangspunkt für die Umsetzung der Anforderungen der europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) in Hinblick auf die hydrochemische Überwachung und Zustandsbewertung der Grundwasserkörper gebildet hat. Das Landesmessnetz Grundwasserbeschaffenheit besteht aktuell aus 271 Grundwassermessstellen.

Neben dem Landesmessnetz Grundwasserbeschaffenheit wurden weitere Messnetze gemäß den Vorgaben der Wasserrahmenrichtlinie geschaffen. Das operative Messnetz, das in Grundwasserköpern im schlechten chemischen Zustand verdichtend installiert wurde, umfasst aktuell 213 Messstellen.

Um darüber hinaus die Vorgaben der Nitratrichtlinie zu erfüllen, wird am Landesamt für Umwelt seit 2016 ein Nährstoffmonitoring an weiteren 225 Messstellen durchgeführt.

Diese 3 Messnetze bilden die Basis der überblicksweisen und operativen Überwachung der Grundwasserkörper gemäß Anhang V der Wasserrahmenrichtlinie. Die Beprobung der Messstellen erfolgt zweimal jährlich im Frühjahr und Herbst.

© Referat W15/Landesamt für Umwelt

Der Untersuchungsumfang je Messstelle richtet sich nach der hydrogeologischen Situation, der Landnutzung im Umfeld der Messstelle, dem Messstellenausbau und der hydrochemischen Typisierung. Dabei werden die Vorgaben aus den Richtlinien für die Probennahme [HA1] und Auswertung von Analysen aus Grundwasserbeschaffenheitsmessstellen berücksichtigt.

Dazu zählen:

  • DIN EN ISO 5567–1:2007 – 04,
  • DIN 38 402–13 (1985),
  • DIN EN ISO 5667-3:2012,
  • LAWA AQS- Merkblatt P-8/2 (1995-02),
  • DVGW W 112 (A):2011-10,
  • Merkblatt des AK GW-Beobachtung (2003)

98 Messstellen, die überwiegend aus dem Landesmessnetz Grundwasserbeschaffenheit Brandenburg stammen, wurden für die regelmäßige Berichterstattung an die Europäische Umweltagentur (EUA) ausgewählt. Sie sind Bestandteil des bundesweiten EUA-Messnetzes, welches den Zustand des Grundwassers in Deutschland repräsentiert. Von diesen 98 Messstellen werden 56 Messstellen für die Nitrat-Berichterstattung verwendet. Die Anzahl der Messstellen ist eine bundesweite Vorgabe berechnet auf Basis der Größe der Bundesländer.

Die Grundwasserbeschaffenheitsmessstellen dienen grundsätzlich auch der Beobachtung des Wasserstandes. Die Wasserstände werden im Allgemeinen wöchentlich per Hand oder täglich mit einem Datenlogger erfasst. Eine Übersicht über die Grundwassermessstellen des Landes finden Sie in der Kartenanwendung Grundwassermessstellen.

Der Bau und Betrieb von Sondermessprogrammen im Braunkohlerevier und bei Altlastenstandorten erfolgt weitgehend in Verantwortung der Anlagenbetreiber und potenziellen Schadensverursacher mit Unterstützung durch das Land. Messnetze in Einzugsgebieten von Wasserwerken werden im Rahmen der Eigenüberwachung durch die Wasserversorgungsunternehmen errichtet.

© Referat W15/Landesamt für Umwelt

Der Untersuchungsumfang je Messstelle richtet sich nach der hydrogeologischen Situation, der Landnutzung im Umfeld der Messstelle, dem Messstellenausbau und der hydrochemischen Typisierung. Dabei werden die Vorgaben aus den Richtlinien für die Probennahme [HA1] und Auswertung von Analysen aus Grundwasserbeschaffenheitsmessstellen berücksichtigt.

Dazu zählen:

  • DIN EN ISO 5567–1:2007 – 04,
  • DIN 38 402–13 (1985),
  • DIN EN ISO 5667-3:2012,
  • LAWA AQS- Merkblatt P-8/2 (1995-02),
  • DVGW W 112 (A):2011-10,
  • Merkblatt des AK GW-Beobachtung (2003)

98 Messstellen, die überwiegend aus dem Landesmessnetz Grundwasserbeschaffenheit Brandenburg stammen, wurden für die regelmäßige Berichterstattung an die Europäische Umweltagentur (EUA) ausgewählt. Sie sind Bestandteil des bundesweiten EUA-Messnetzes, welches den Zustand des Grundwassers in Deutschland repräsentiert. Von diesen 98 Messstellen werden 56 Messstellen für die Nitrat-Berichterstattung verwendet. Die Anzahl der Messstellen ist eine bundesweite Vorgabe berechnet auf Basis der Größe der Bundesländer.

Die Grundwasserbeschaffenheitsmessstellen dienen grundsätzlich auch der Beobachtung des Wasserstandes. Die Wasserstände werden im Allgemeinen wöchentlich per Hand oder täglich mit einem Datenlogger erfasst. Eine Übersicht über die Grundwassermessstellen des Landes finden Sie in der Kartenanwendung Grundwassermessstellen.

Der Bau und Betrieb von Sondermessprogrammen im Braunkohlerevier und bei Altlastenstandorten erfolgt weitgehend in Verantwortung der Anlagenbetreiber und potenziellen Schadensverursacher mit Unterstützung durch das Land. Messnetze in Einzugsgebieten von Wasserwerken werden im Rahmen der Eigenüberwachung durch die Wasserversorgungsunternehmen errichtet.

Weiterführende Informationen

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