Phänologische Beobachtungen

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Der Klimawandel zeigt sich in Brandenburg bereits heute an der Verschiebung, dem Beginn und der Dauer der Jahreszeiten. Mit steigenden Temperaturen tritt der Frühling früher ein, der Winter verkürzt sich, der Herbst wird länger. Der Klimawandel ist durch Beobachtung der Umwelt und der phänologischen Zeigerpflanzen heute schon zu erleben.

Die Phänologie beschreibt die im Jahresablauf periodisch wiederkehrenden Wachstums- und Entwicklungserscheinungen der Pflanzen. Das Wort Phänologie ist dem Griechischen entlehnt und bedeutet in wörtlicher Übersetzung „Lehre von den Erscheinungen“. Am Zeitpunkt bestimmter Entwicklungsstadien lässt sich der Anfang der Jahreszeiten bestimmen. Der Blühbeginn der Hasel etwa markiert den Beginn der Vegetationsphase und den Beginn des Vorfrühlings. Die weiteren Jahreszeiten können ebenfalls durch den Zeitpunkt des Blühbeginnens, Blattentfaltens, dem Beginn der Fruchtreife, Blattverfärbung oder Blattfall bestimmter Pflanzen ermittelt werden.

Im Vergleich der beiden 30-Jahres-Zeiträume 1951 bis 1980 zu 1990 bis 2019 wird das frühzeitigere Einsetzen des Vorfrühlings deutlich. Im Mittel beginnt die Vegetationsperiode bereits Mitte Februar, statt Ende Februar/Anfang März. Zudem verlängert sich der Frühling leicht von 97 auf 104 Tage. Während sich in diesem Vergleich die Sommerandauer kaum verändert hat, ist auch der Herbst mit 10 Tagen etwas länger. Er beginnt etwas früher, bereits im August. Am deutlichsten wird die Veränderung bei der Betrachtung des Winters. Im Vergleich von 1951 bis 1980 zu 1990 bis 2019 hat sich der Winter um 15 Tage verkürzt.

Der Vorfrühling begann 2020 bereits am 26. Januar. Dies ist der frühste Beginn seit Aufzeichnung der Daten. Selbst in den heißen Jahren 2018 und 2019 zeigten die Hasel und die Schneeglöckchen ihre Blüten bereits am Ende der ersten Februarwoche. An einzelnen Standorten in Brandenburg wurden schon Haselblüten am 15. und 17. Januar vermerkt. Der Pollenflug der Hasel ist ebenfalls schon auf einem „geringen bis mittleren“ Maß angekommen.

Der Klimawandel zeigt sich in Brandenburg bereits heute an der Verschiebung, dem Beginn und der Dauer der Jahreszeiten. Mit steigenden Temperaturen tritt der Frühling früher ein, der Winter verkürzt sich, der Herbst wird länger. Der Klimawandel ist durch Beobachtung der Umwelt und der phänologischen Zeigerpflanzen heute schon zu erleben.

Die Phänologie beschreibt die im Jahresablauf periodisch wiederkehrenden Wachstums- und Entwicklungserscheinungen der Pflanzen. Das Wort Phänologie ist dem Griechischen entlehnt und bedeutet in wörtlicher Übersetzung „Lehre von den Erscheinungen“. Am Zeitpunkt bestimmter Entwicklungsstadien lässt sich der Anfang der Jahreszeiten bestimmen. Der Blühbeginn der Hasel etwa markiert den Beginn der Vegetationsphase und den Beginn des Vorfrühlings. Die weiteren Jahreszeiten können ebenfalls durch den Zeitpunkt des Blühbeginnens, Blattentfaltens, dem Beginn der Fruchtreife, Blattverfärbung oder Blattfall bestimmter Pflanzen ermittelt werden.

Im Vergleich der beiden 30-Jahres-Zeiträume 1951 bis 1980 zu 1990 bis 2019 wird das frühzeitigere Einsetzen des Vorfrühlings deutlich. Im Mittel beginnt die Vegetationsperiode bereits Mitte Februar, statt Ende Februar/Anfang März. Zudem verlängert sich der Frühling leicht von 97 auf 104 Tage. Während sich in diesem Vergleich die Sommerandauer kaum verändert hat, ist auch der Herbst mit 10 Tagen etwas länger. Er beginnt etwas früher, bereits im August. Am deutlichsten wird die Veränderung bei der Betrachtung des Winters. Im Vergleich von 1951 bis 1980 zu 1990 bis 2019 hat sich der Winter um 15 Tage verkürzt.

Der Vorfrühling begann 2020 bereits am 26. Januar. Dies ist der frühste Beginn seit Aufzeichnung der Daten. Selbst in den heißen Jahren 2018 und 2019 zeigten die Hasel und die Schneeglöckchen ihre Blüten bereits am Ende der ersten Februarwoche. An einzelnen Standorten in Brandenburg wurden schon Haselblüten am 15. und 17. Januar vermerkt. Der Pollenflug der Hasel ist ebenfalls schon auf einem „geringen bis mittleren“ Maß angekommen.

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