Agrobiodiversität

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Agrobiodiversität umfasst die biologische Vielfalt von in Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft genutzter sowie potentiell nutzbarer Flora und Fauna, diese werden auch als tier- beziehungsweise pflanzengenetische Ressourcen bezeichnet. Sie umfassen sowohl Zuchtformen wie auch deren verwandte Wildarten von Tieren, Pflanzen und Mikroorganismen. Ihr Funktionieren stellt ökologische Dienstleistungen wie zum Beispiel Nährstoffkreisläufe, Arten- und Biotopschutz, Klimaregulation, Erosionsschutz und Wasserregeneration, Bestäubungs- und Befruchtungsleistungen, Landschaftsfunktionen und andere mehr dar.

Als Nutzung betrachtet, umfasst Agrobiodiversität den gesamten Bereich der Bioökonomie. In Bezug auf den Klimawandel ist sie als Anpassungsstrategie für sich ändernde Umweltbedingungen wesentlich. Eine weitere züchterische Auswahl und ein Gebrauch in der Land- und Forstwirtschaft sind vom Vorhandensein artlicher und innerartlicher genetischer Vielfalt abhängig.

Die über Jahrtausende entstandene Vielfalt an Kulturpflanzen und Tierarten gilt heute aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklung und globaler Änderungen weltweit als gefährdet. Wesentliche Gefährdungsursachen sind dabei Übernutzung von Lebensräumen, Intensivierung von Anbau und Haltung, Änderung von Produktionsverfahren und das Verbraucherverhalten.

Wesentlich für die Agrobiodiversität sind daher die Erhaltung natürlicher wie nutzungsbedingter Lebensräume, Gewährleistung der Sicherung und Anpassung von Arten und innerartlicher Vielfalt (Diversität von Landschaft, der Arten und Genetik).

Neben der Sicherung genetischer Vielfalt in Genbanken kommt daher einer Nutzung unter natürlichen Bedingungen, einer sogenannten in-situ-on-farm-Erhaltung sowie dem Schutz und der Entwicklung der natürlichen Lebensräume besondere Bedeutung bei.

Verschiedene internationale Abkommen und Vereinbarungen, besonders seit der Biodiversitätskonvention 1992, Rio (CBD-Abkommen) haben darauf reagiert. 1996 mit dem internationalen Vertrag der FAO, auf europäischer Ebene liegen dazu ebenfalls politische Beschlüsse und Programme vor. Auf Bundesebene existieren Politiken, programmatische Grundlagen und Maßnahmen, die die Erhaltung agrarbiologischer Vielfalt sichern sollen (https://genres.de/). Bundesländer haben auf dieser Grundlage Maßnahmenprogramme und Angebote, die dies umsetzen helfen sollen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Sicherung der pflanzengenetischen Ressourcen.

Agrobiodiversität umfasst die biologische Vielfalt von in Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft genutzter sowie potentiell nutzbarer Flora und Fauna, diese werden auch als tier- beziehungsweise pflanzengenetische Ressourcen bezeichnet. Sie umfassen sowohl Zuchtformen wie auch deren verwandte Wildarten von Tieren, Pflanzen und Mikroorganismen. Ihr Funktionieren stellt ökologische Dienstleistungen wie zum Beispiel Nährstoffkreisläufe, Arten- und Biotopschutz, Klimaregulation, Erosionsschutz und Wasserregeneration, Bestäubungs- und Befruchtungsleistungen, Landschaftsfunktionen und andere mehr dar.

Als Nutzung betrachtet, umfasst Agrobiodiversität den gesamten Bereich der Bioökonomie. In Bezug auf den Klimawandel ist sie als Anpassungsstrategie für sich ändernde Umweltbedingungen wesentlich. Eine weitere züchterische Auswahl und ein Gebrauch in der Land- und Forstwirtschaft sind vom Vorhandensein artlicher und innerartlicher genetischer Vielfalt abhängig.

Die über Jahrtausende entstandene Vielfalt an Kulturpflanzen und Tierarten gilt heute aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklung und globaler Änderungen weltweit als gefährdet. Wesentliche Gefährdungsursachen sind dabei Übernutzung von Lebensräumen, Intensivierung von Anbau und Haltung, Änderung von Produktionsverfahren und das Verbraucherverhalten.

Wesentlich für die Agrobiodiversität sind daher die Erhaltung natürlicher wie nutzungsbedingter Lebensräume, Gewährleistung der Sicherung und Anpassung von Arten und innerartlicher Vielfalt (Diversität von Landschaft, der Arten und Genetik).

Neben der Sicherung genetischer Vielfalt in Genbanken kommt daher einer Nutzung unter natürlichen Bedingungen, einer sogenannten in-situ-on-farm-Erhaltung sowie dem Schutz und der Entwicklung der natürlichen Lebensräume besondere Bedeutung bei.

Verschiedene internationale Abkommen und Vereinbarungen, besonders seit der Biodiversitätskonvention 1992, Rio (CBD-Abkommen) haben darauf reagiert. 1996 mit dem internationalen Vertrag der FAO, auf europäischer Ebene liegen dazu ebenfalls politische Beschlüsse und Programme vor. Auf Bundesebene existieren Politiken, programmatische Grundlagen und Maßnahmen, die die Erhaltung agrarbiologischer Vielfalt sichern sollen (https://genres.de/). Bundesländer haben auf dieser Grundlage Maßnahmenprogramme und Angebote, die dies umsetzen helfen sollen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Sicherung der pflanzengenetischen Ressourcen.