Gewässerbelastungen

Farbbalken Wasser
Farbbalken Wasser

Die Gewässer des Landes Brandenburg und der Metropolregion Berlin sind durch die Nutzungsansprüche des Menschen intensiv geprägt. Durch stoffliche und hydromorphologische Belastungen der Gewässer können Beeinträchtigungen der Gewässergüte entstehen. Des Weiteren bestehen wechselseitige Beziehungen zum Grundwasser, in welchem Prozesse teilweise sehr träge vonstattengehen. Entsprechend lange kann es dauern, bis Gegenmaßnahmen zur Reduzierung dieser Belastungen wirksam werden.

Unterschieden werden Stoffliche Belastungen zwischen

  • Belastung durch Schadstoffe (zum Beispiel Pflanzenschutzmittel oder Chemikalien aus havarierten Industrieanlagen) und
  • Belastungen durch ein übermäßiges Angebot von Nährstoffen (wenn große Mengen von Düngemitteln in die Gewässer gelangen) .

Darüber hinaus wird unterteilt, ob die stofflichen Belastungen aus Punktquellen (zum Beispiel Einleitungen von Industrieanlagen oder kommunalen Abwasseranlagen) kommen oder ob sie durch diffuse Quellen (zum Beispiel  Niederschlag oder Grundwasser) in die Oberflächengewässer gelangen. Im sensiblen Ökosystem der Oberflächengewässer können kleine Stoffeinträge bereits eine große Wirkung hervorrufen. Im Gegensatz zu diffusen Einträgen lassen sich Einträge aus Punktquellen besser erkennen und gestatten, wirkungsvolle Maßnahmen schneller umzusetzen. Das Land Brandenburg hat gemeinsam mit dem Land Berlin ein länderübergreifendes Handlungskonzept zur Reduzierung der Nährstoffbelastung erarbeitet. 

Hydromorphologische Belastungen werden durch baulich bedingte Veränderungen hervorgerufen:

  • Flussbegradigungen und der Gewässerausbau zur besseren Schiffbarkeit der Wasserwege. Erhebliche Veränderungen der Wasserwege haben dem Gewässer und der Aue die Möglichkeit zur eigenständigen Entwicklung genommen und die Strukturgüte nachhaltig verschlechtert. Infolgedessen sind für die Tier- und Pflanzenwelt in den Gewässern viele Lebensräume (Habitate) verloren gegangen. Renaturierungsmaßnahmen, wie sie im Land Brandenburg an gefährdeten Gewässerabschnitten durchgeführt werden, helfen dem Gewässer seinen natürlichen Zustand zurückzugewinnen.
  • Durch den Einbau unpassierbarer Wehre und Schleusen haben Fische Schwierigkeiten, sich in den Gewässern ungehindert zu bewegen. In der Folge ist die ökologische Durchgängigkeit für die Tiere nicht gegeben. Länderübergreifend wurden für das Einzugsgebiet der Elbe überregionale Vorranggewässer ausgewiesen, die für Fischpopulationen eine vernetzende Funktion haben. Diese wurden vom Land Brandenburg in einem Landeskonzept durch regionale Vorranggewässer ergänzt.

Im engeren Sinne führt jede Gewässerbenutzung zu einer Belastung, deren Verträglichkeit vom Ausmaß der Nutzung abhängig ist. Dazu zählen neben den punktuellen und diffusen Einleitungen von Nähr- und Schadstoffen zum Beispiel auch Entnahmen zur Trinkwassergewinnung und thermische Belastungen durch Kühlwassereinleitungen.

Durch das landesweite Gewässermonitoring können Umfang und Ursachen der Belastungen ermittelt und die Güte der Oberflächengewässer bestimmt werden. Im Anschluss lassen sich an den festgestellten Schwerpunkten Maßnahmen zur Reduzierung der Gewässerbelastung durchführen und der Erfolg im Gewässermonitoring überprüfen.

Die Gewässer des Landes Brandenburg und der Metropolregion Berlin sind durch die Nutzungsansprüche des Menschen intensiv geprägt. Durch stoffliche und hydromorphologische Belastungen der Gewässer können Beeinträchtigungen der Gewässergüte entstehen. Des Weiteren bestehen wechselseitige Beziehungen zum Grundwasser, in welchem Prozesse teilweise sehr träge vonstattengehen. Entsprechend lange kann es dauern, bis Gegenmaßnahmen zur Reduzierung dieser Belastungen wirksam werden.

Unterschieden werden Stoffliche Belastungen zwischen

  • Belastung durch Schadstoffe (zum Beispiel Pflanzenschutzmittel oder Chemikalien aus havarierten Industrieanlagen) und
  • Belastungen durch ein übermäßiges Angebot von Nährstoffen (wenn große Mengen von Düngemitteln in die Gewässer gelangen) .

Darüber hinaus wird unterteilt, ob die stofflichen Belastungen aus Punktquellen (zum Beispiel Einleitungen von Industrieanlagen oder kommunalen Abwasseranlagen) kommen oder ob sie durch diffuse Quellen (zum Beispiel  Niederschlag oder Grundwasser) in die Oberflächengewässer gelangen. Im sensiblen Ökosystem der Oberflächengewässer können kleine Stoffeinträge bereits eine große Wirkung hervorrufen. Im Gegensatz zu diffusen Einträgen lassen sich Einträge aus Punktquellen besser erkennen und gestatten, wirkungsvolle Maßnahmen schneller umzusetzen. Das Land Brandenburg hat gemeinsam mit dem Land Berlin ein länderübergreifendes Handlungskonzept zur Reduzierung der Nährstoffbelastung erarbeitet. 

Hydromorphologische Belastungen werden durch baulich bedingte Veränderungen hervorgerufen:

  • Flussbegradigungen und der Gewässerausbau zur besseren Schiffbarkeit der Wasserwege. Erhebliche Veränderungen der Wasserwege haben dem Gewässer und der Aue die Möglichkeit zur eigenständigen Entwicklung genommen und die Strukturgüte nachhaltig verschlechtert. Infolgedessen sind für die Tier- und Pflanzenwelt in den Gewässern viele Lebensräume (Habitate) verloren gegangen. Renaturierungsmaßnahmen, wie sie im Land Brandenburg an gefährdeten Gewässerabschnitten durchgeführt werden, helfen dem Gewässer seinen natürlichen Zustand zurückzugewinnen.
  • Durch den Einbau unpassierbarer Wehre und Schleusen haben Fische Schwierigkeiten, sich in den Gewässern ungehindert zu bewegen. In der Folge ist die ökologische Durchgängigkeit für die Tiere nicht gegeben. Länderübergreifend wurden für das Einzugsgebiet der Elbe überregionale Vorranggewässer ausgewiesen, die für Fischpopulationen eine vernetzende Funktion haben. Diese wurden vom Land Brandenburg in einem Landeskonzept durch regionale Vorranggewässer ergänzt.

Im engeren Sinne führt jede Gewässerbenutzung zu einer Belastung, deren Verträglichkeit vom Ausmaß der Nutzung abhängig ist. Dazu zählen neben den punktuellen und diffusen Einleitungen von Nähr- und Schadstoffen zum Beispiel auch Entnahmen zur Trinkwassergewinnung und thermische Belastungen durch Kühlwassereinleitungen.

Durch das landesweite Gewässermonitoring können Umfang und Ursachen der Belastungen ermittelt und die Güte der Oberflächengewässer bestimmt werden. Im Anschluss lassen sich an den festgestellten Schwerpunkten Maßnahmen zur Reduzierung der Gewässerbelastung durchführen und der Erfolg im Gewässermonitoring überprüfen.

Dies ist eine Platzhaltergrafik.

Landeskonzept zur ökologische Durchgängigkeit der Fließgewässer Brandenburgs

Die Wiederherstellung der ökologischen Durchgängigkeit in Fließgewässern hat eine vorrangige Bedeutung. Im Landeskonzept erfolgen detaillierte Anweisung zur Umsetzung verschiedener Arbeitsschritte. Weiterlesen

Dies ist eine Platzhaltergrafik.

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Flussabschnitt nahe einer Agrarfläche
© J. Schönfelder / Landesamt für Umwelt

Nährstoffreduzierungskonzept

In Gewässern wirken sich Nährstoffüberschüsse negativ auf Flora und Fauna aus und können letztlich zum Verfehlen des "guten ökologischen Zustandes“ führen. Durch die Ermittlung der Belastung und Umsetzung von Maßnahmen kann eine Nährstoffreduzierung herbeigeführt werden. Weiterlesen

Flussabschnitt nahe einer Agrarfläche
© J. Schönfelder / Landesamt für Umwelt

Nährstoffreduzierungskonzept

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Weiterführende Informationen

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