Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie im Grundwasser

Farbbalken Wasser
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Die europäische Wasserrahmenrichtlinie (Richtlinie 2000/60/EG) und die Grundwasserrichtlinie (Richtlinie 2006/118/EG) bilden den rechtlichen Rahmen für den Schutz und die Bewirtschaftung des Grundwassers in Europa. Maßgeblich für den Vollzug der Wasserrahmenrichtlinie in Deutschland ist das Wasserhaushaltsgesetz (WHG) und bezüglich des Grundwasserschutzes die Grundwasserverordnung (GrwV). Das vordringlichste Qualitätsziel der Wasserrahmenrichtlinie für das Grundwasser ist der „gute chemische und mengenmäßige Zustand“. Gemäß den Vorgaben sind folgende Arbeitsschritte durchzuführen:

  • Bestandsaufnahme der auf das Grundwasser einwirkenden Belastungen
  • Aufstellung und Realisierung von Monitoringprogrammen zur Ermittlung der Grundwasserbeschaffenheit und des Grundwasserstandes
  • Ableitung und Umsetzung von Maßnahmen in Grundwasserkörpern, die den guten Zustand nicht erreichen
  • Dokumentation der durchgeführten Arbeiten in Bewirtschaftungsplänen und Maßnahmenprogrammen

Der zeitliche Verlauf für die Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie ist in Bewirtschaftungszyklen von jeweils 6 Jahren gegliedert:

  • 2000 - Rechtliche Umsetzung, Bestandaufnahme, Monitoring
  • 2009 - 1. Bewirtschaftungszyklus
  • 2015 - 2. Bewirtschaftungszyklus
  • 2021 bis 2027 - 3. Bewirtschaftungszyklus

Das Landesamt für Umwelt Brandenburg ist verantwortlich für die Erarbeitung der brandenburgischen Anteile an den Bewirtschaftungsplänen und Maßnahmenprogrammen nach Wasserrahmenrichtlinie für die Berichterstattung an die Europäische Kommission. Die in Brandenburg durchgeführten Arbeiten zur Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie werden in diesen Berichten nur in verkürzter und aggregierter Form dargestellt. Aus diesem Grund sind die Bestandsaufnahmen des Elbe- und Odereinzugsgebiets, die sich ausschließlich auf das Land Brandenburg beziehen, in einem separaten Landesbericht, dem sogenannten C-Bericht, zusammengefasst. Er enthält weiterhin detaillierte Informationen zu den Grundwassermonitoringprogrammen sowie zu den Bewertungsverfahren und Ergebnissen der Zustandsbewertung. Einen weiteren Schwerpunkt bilden die geplanten Maßnahmen zur Erreichung der Wasserrahmenrichtlinien -Ziele. Für die weitere Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie ist dieser Bericht eine wichtige Arbeitsgrundlage.

Der erste Landesbericht zur Bestandsaufnahme von 2005 wurde für den ersten und zweiten Bewirtschaftungsplan (BWP) in den Jahren 2011 und 2016 fortgeschrieben. Diese stellen jeweils den aktuellen Stand der Umsetzung sowie die Strategien für die jeweiligen 6 Jahre des Bewirtschaftungszeitraums bezüglich der Zielerreichung der Wasserrahmenrichtlinie im Land Brandenburg dar.

Die Ergebnisse für den 2. Bewirtschaftungsplan sind hinsichtlich des chemischen und mengenmäßigen Zustands der Grundwasserkörper in den Grundwasserkörper-Steckbriefen abrufbar.

Der Landesbericht für den 3. Bewirtschaftungszyklus (2021-2027) befindet sich derzeit in Bearbeitung und wird 2021 an dieser Stelle veröffentlicht.

Die europäische Wasserrahmenrichtlinie (Richtlinie 2000/60/EG) und die Grundwasserrichtlinie (Richtlinie 2006/118/EG) bilden den rechtlichen Rahmen für den Schutz und die Bewirtschaftung des Grundwassers in Europa. Maßgeblich für den Vollzug der Wasserrahmenrichtlinie in Deutschland ist das Wasserhaushaltsgesetz (WHG) und bezüglich des Grundwasserschutzes die Grundwasserverordnung (GrwV). Das vordringlichste Qualitätsziel der Wasserrahmenrichtlinie für das Grundwasser ist der „gute chemische und mengenmäßige Zustand“. Gemäß den Vorgaben sind folgende Arbeitsschritte durchzuführen:

  • Bestandsaufnahme der auf das Grundwasser einwirkenden Belastungen
  • Aufstellung und Realisierung von Monitoringprogrammen zur Ermittlung der Grundwasserbeschaffenheit und des Grundwasserstandes
  • Ableitung und Umsetzung von Maßnahmen in Grundwasserkörpern, die den guten Zustand nicht erreichen
  • Dokumentation der durchgeführten Arbeiten in Bewirtschaftungsplänen und Maßnahmenprogrammen

Der zeitliche Verlauf für die Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie ist in Bewirtschaftungszyklen von jeweils 6 Jahren gegliedert:

  • 2000 - Rechtliche Umsetzung, Bestandaufnahme, Monitoring
  • 2009 - 1. Bewirtschaftungszyklus
  • 2015 - 2. Bewirtschaftungszyklus
  • 2021 bis 2027 - 3. Bewirtschaftungszyklus

Das Landesamt für Umwelt Brandenburg ist verantwortlich für die Erarbeitung der brandenburgischen Anteile an den Bewirtschaftungsplänen und Maßnahmenprogrammen nach Wasserrahmenrichtlinie für die Berichterstattung an die Europäische Kommission. Die in Brandenburg durchgeführten Arbeiten zur Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie werden in diesen Berichten nur in verkürzter und aggregierter Form dargestellt. Aus diesem Grund sind die Bestandsaufnahmen des Elbe- und Odereinzugsgebiets, die sich ausschließlich auf das Land Brandenburg beziehen, in einem separaten Landesbericht, dem sogenannten C-Bericht, zusammengefasst. Er enthält weiterhin detaillierte Informationen zu den Grundwassermonitoringprogrammen sowie zu den Bewertungsverfahren und Ergebnissen der Zustandsbewertung. Einen weiteren Schwerpunkt bilden die geplanten Maßnahmen zur Erreichung der Wasserrahmenrichtlinien -Ziele. Für die weitere Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie ist dieser Bericht eine wichtige Arbeitsgrundlage.

Der erste Landesbericht zur Bestandsaufnahme von 2005 wurde für den ersten und zweiten Bewirtschaftungsplan (BWP) in den Jahren 2011 und 2016 fortgeschrieben. Diese stellen jeweils den aktuellen Stand der Umsetzung sowie die Strategien für die jeweiligen 6 Jahre des Bewirtschaftungszeitraums bezüglich der Zielerreichung der Wasserrahmenrichtlinie im Land Brandenburg dar.

Die Ergebnisse für den 2. Bewirtschaftungsplan sind hinsichtlich des chemischen und mengenmäßigen Zustands der Grundwasserkörper in den Grundwasserkörper-Steckbriefen abrufbar.

Der Landesbericht für den 3. Bewirtschaftungszyklus (2021-2027) befindet sich derzeit in Bearbeitung und wird 2021 an dieser Stelle veröffentlicht.

Grundwasserkörper-Steckbriefe

Neben einer Grundcharakteristik sind die Ergebnisse der Zustandsbewertung, die in Anspruch genommenen Ausnahmen und die zu ergreifenden Maßnahmen für jeden Grundwasserkörper in einem Steckbrief zusammengefasst. Weiterlesen

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