Treibhausgasbilanzierung

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Der im Herbst 2014 veröffentlichte Fünfte Sachstandsbericht des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) bekräftigt die Notwendigkeit, die Treibhausgasemissionen in den Industriestaaten bis 2050 um 80 bis 95 Prozent gegenüber 1990 zu senken, um die Erderwärmung auf 2 Grad Celsius zu begrenzen. Dem entgegen nahm durch menschliche Aktivitäten die mittlere globale Lufttemperatur über den Meeren und dem Festland in den letzten Jahrzehnten stetig zu.

Hauptursache für diese Erwärmung ist vor allem die Emission von Kohlendioxid (CO2), Methan (CH4) und Lachgas (N2O), die die Zusammensetzung der Erdatmosphäre so verändern, dass sie sich stärker als in vorindustrieller Zeit infolge der Sonneneinstrahlung erwärmt. Mit einer Verweildauer von etwa 100 Jahren in der Atmosphäre ist CO2 weltweit mit 50 Prozent an den anthropogenen, das heißt von Menschen verursachten, Treibhausgasemissionen beteiligt.

Die Treibhausgasbilanz Brandenburgs dokumentiert die Entwicklung der klimarelevanten Emissionen innerhalb des Landes. Im Mittelpunkt stehen die Entwicklung der drei wichtigsten Treibhausgase Kohlendioxid, Methan und Distickstoffoxid, auch unter der Bezeichnung Lachgas bekannt. Diese drei Treibhausgase bestimmen die Gesamtmenge zu mehr als 90 Prozent. Der Hauptanteil liegt bei den energiebedingten CO2-Emissionen, die die Gesamtheit der Treibhausgase dominieren. Aus diesem Grund stehen die Kohlendioxidemission oft im Mittelpunkt der politischen Debatte und auch der Zielstellungen der Energie- und Klimaschutzstrategie der Landesregierung.  Brandenburgs Klimaschutzziel für das Jahr 2030 ist die Reduzierung der energiebedingten CO2-Emissionen um 72 Prozent (auf 25 Millionen Tonnen pro Jahr) gegenüber dem Jahr 1990.

Die Struktur und Berechnungsmethoden der Treibhausgasbilanz (auch Klimagasinventur genannt) entsprechen dem Nationalen Inventarbericht, den Deutschland jährlich im Rahmen des Kyoto-Protokolls erstellt. Die Bilanzierung erfolgt in Kooperation mit anderen Einrichtungen (zum Beispiel Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Thünen-Institut, Deutsche Emissionshandelsstelle) und berücksichtigt die landesspezifischen Besonderheiten, die sich vor allem aus der industriellen Struktur ergeben.

Der im Herbst 2014 veröffentlichte Fünfte Sachstandsbericht des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) bekräftigt die Notwendigkeit, die Treibhausgasemissionen in den Industriestaaten bis 2050 um 80 bis 95 Prozent gegenüber 1990 zu senken, um die Erderwärmung auf 2 Grad Celsius zu begrenzen. Dem entgegen nahm durch menschliche Aktivitäten die mittlere globale Lufttemperatur über den Meeren und dem Festland in den letzten Jahrzehnten stetig zu.

Hauptursache für diese Erwärmung ist vor allem die Emission von Kohlendioxid (CO2), Methan (CH4) und Lachgas (N2O), die die Zusammensetzung der Erdatmosphäre so verändern, dass sie sich stärker als in vorindustrieller Zeit infolge der Sonneneinstrahlung erwärmt. Mit einer Verweildauer von etwa 100 Jahren in der Atmosphäre ist CO2 weltweit mit 50 Prozent an den anthropogenen, das heißt von Menschen verursachten, Treibhausgasemissionen beteiligt.

Die Treibhausgasbilanz Brandenburgs dokumentiert die Entwicklung der klimarelevanten Emissionen innerhalb des Landes. Im Mittelpunkt stehen die Entwicklung der drei wichtigsten Treibhausgase Kohlendioxid, Methan und Distickstoffoxid, auch unter der Bezeichnung Lachgas bekannt. Diese drei Treibhausgase bestimmen die Gesamtmenge zu mehr als 90 Prozent. Der Hauptanteil liegt bei den energiebedingten CO2-Emissionen, die die Gesamtheit der Treibhausgase dominieren. Aus diesem Grund stehen die Kohlendioxidemission oft im Mittelpunkt der politischen Debatte und auch der Zielstellungen der Energie- und Klimaschutzstrategie der Landesregierung.  Brandenburgs Klimaschutzziel für das Jahr 2030 ist die Reduzierung der energiebedingten CO2-Emissionen um 72 Prozent (auf 25 Millionen Tonnen pro Jahr) gegenüber dem Jahr 1990.

Die Struktur und Berechnungsmethoden der Treibhausgasbilanz (auch Klimagasinventur genannt) entsprechen dem Nationalen Inventarbericht, den Deutschland jährlich im Rahmen des Kyoto-Protokolls erstellt. Die Bilanzierung erfolgt in Kooperation mit anderen Einrichtungen (zum Beispiel Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Thünen-Institut, Deutsche Emissionshandelsstelle) und berücksichtigt die landesspezifischen Besonderheiten, die sich vor allem aus der industriellen Struktur ergeben.

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