Vogelwarten und Vogelschutzwarten

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Die drei deutschen Vogelwarten Hiddensee in Güstrow, Helgoland in Wilhelmshaven und Radolfzell betreiben in erster Linie ornithologische Forschung und haben sich dabei auf verschiedene Fachgebiete spezialisiert.

Die Vogelschutzwarten hingegen sind auf der Ebene der Bundesländer organisiert. Sie haben den konkreten ornithologischen Artenschutz zu koordinieren beziehungsweise die fachlichen Grundlagen dafür zu schaffen. Dabei verstehen sie sich als Nahtstelle zwischen Behörden, wissenschaftlichen Einrichtungen und ehrenamtlichem Vogelschutz. Die bundesweite Zusammenarbeit erfolgt in der Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten. Die einzelnen Länder haben sich dabei bestimmter Schwerpunktaufgaben angenommen und bündeln effektiv das bundesweite oder internationale Fachwissen.   

Warum sind Vögel für den Naturschutz so bedeutsam?

Die Wurzeln des Naturschutzes liegen im Vogelschutz. Lange bevor sich Menschen dem Schutz anderer Arten zuwandten, sorgten sie sich um den Erhalt der Vogelwelt. Doch nicht nur als Arten und Individuen sind Vögel schützenswert, sondern auch als Repräsentanten bestimmter Lebensräume. Durch die Spezialisierung im Laufe der Entwicklungsgeschichte stehen bestimmte Arten immer für ganz spezifische Landschaften beziehungsweise Biotope. Über ihre Häufigkeit und ihren Bruterfolg geben sie wertvolle Aussagen über die Qualität dieser Lebensräume, ebenso über ihr Fehlen in Landschaften, in die sie eigentlich gehören - sie sind damit Bioindikatoren für den Zustand ihrer und unserer Umwelt. Durch schnelle Reaktionen auf Umwelteinflüsse zeigen Vögel Veränderungen auch kurzfristig an. Daher beruht der "Nachhaltigkeitsindikator für die Artenvielfalt" der Bundesrepublik Deutschland auch auf Daten aus dem Vogelmonitoring. Vogelschutz und Lebensraumschutz hängen also eng zusammen.

Mit gut 200 Brutvogelarten in Brandenburg ist die Artenzahl überschaubarer als bei anderen Artengruppen. Es gibt genügend Vogelkenner, die mit ihrem Wissen und ihrer Arbeit den Naturschutz unterstützen. Die Vögel, die keine Ländergrenzen kennen, haben auch die Vogelschützer im internationalen Maßstab zusammengeführt.

Die drei deutschen Vogelwarten Hiddensee in Güstrow, Helgoland in Wilhelmshaven und Radolfzell betreiben in erster Linie ornithologische Forschung und haben sich dabei auf verschiedene Fachgebiete spezialisiert.

Die Vogelschutzwarten hingegen sind auf der Ebene der Bundesländer organisiert. Sie haben den konkreten ornithologischen Artenschutz zu koordinieren beziehungsweise die fachlichen Grundlagen dafür zu schaffen. Dabei verstehen sie sich als Nahtstelle zwischen Behörden, wissenschaftlichen Einrichtungen und ehrenamtlichem Vogelschutz. Die bundesweite Zusammenarbeit erfolgt in der Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten. Die einzelnen Länder haben sich dabei bestimmter Schwerpunktaufgaben angenommen und bündeln effektiv das bundesweite oder internationale Fachwissen.   

Warum sind Vögel für den Naturschutz so bedeutsam?

Die Wurzeln des Naturschutzes liegen im Vogelschutz. Lange bevor sich Menschen dem Schutz anderer Arten zuwandten, sorgten sie sich um den Erhalt der Vogelwelt. Doch nicht nur als Arten und Individuen sind Vögel schützenswert, sondern auch als Repräsentanten bestimmter Lebensräume. Durch die Spezialisierung im Laufe der Entwicklungsgeschichte stehen bestimmte Arten immer für ganz spezifische Landschaften beziehungsweise Biotope. Über ihre Häufigkeit und ihren Bruterfolg geben sie wertvolle Aussagen über die Qualität dieser Lebensräume, ebenso über ihr Fehlen in Landschaften, in die sie eigentlich gehören - sie sind damit Bioindikatoren für den Zustand ihrer und unserer Umwelt. Durch schnelle Reaktionen auf Umwelteinflüsse zeigen Vögel Veränderungen auch kurzfristig an. Daher beruht der "Nachhaltigkeitsindikator für die Artenvielfalt" der Bundesrepublik Deutschland auch auf Daten aus dem Vogelmonitoring. Vogelschutz und Lebensraumschutz hängen also eng zusammen.

Mit gut 200 Brutvogelarten in Brandenburg ist die Artenzahl überschaubarer als bei anderen Artengruppen. Es gibt genügend Vogelkenner, die mit ihrem Wissen und ihrer Arbeit den Naturschutz unterstützen. Die Vögel, die keine Ländergrenzen kennen, haben auch die Vogelschützer im internationalen Maßstab zusammengeführt.